Für eine „echte Perspektive“: Hannover baut an 3 Standorten neue Wohnungen für 350 Flüchtlinge
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In Hannover sollen drei neue Unterkünfte für Migranten entstehen, die insgesamt Platz für 350 Menschen bieten. Ziel ist es, bestehende Not- und Gemeinschaftsunterkünfte durch wohnungsähnliche Anlagen zu ersetzen, um den Bewohnern eine langfristige Perspektive zu ermöglichen, wie die Stadt in einer Pressemitteilung bekanntgab. Das Portal t-online hatte zuerst darüber berichtet.
Integrationsdezernentin Sylvia Bruns erklärt dazu: „Neben der Ausrichtung auf Wohnungen wollen wir Notunterkünfte und Gemeinschaftsunterkünfte im selben Maße reduzieren und abbauen. Auf diese Weise wollen wir das wieder Fuß fassen von Menschen in Not verbessern.“ Die geplanten Neubauten sollen wohnungsähnlich gestaltet werden, um eine echte Perspektive zu bieten.

Die Integrationsdezernentin Sylvia Bruns will durch die Neubauten sicherstellen, dass Flüchtlinge in Hannover Fuß fassen.
Das sind die Pläne:
- Helmkestraße in Hannover-Hainholz: Die bestehende Unterkunft wird um ein angrenzendes Grundstück erweitert. Geplant sind Wohneinheiten mit einem bis vier Zimmern, darunter fünf barrierefreie Wohnungen im Erdgeschoss. Die Anlage soll Platz für 110 bis 150 Menschen schaffen.
- Fuhsestraße in Hannover-Stöcken: Die dortige Containerunterkunft wird durch ein neues Gebäude ersetzt. Der Neubau umfasst 33 Einheiten mit zwei bis drei Zimmern sowie einem Wohn-Essbereich und einem Sanitärraum. Vier der Einheiten im Erdgeschoss werden rollstuhlgerecht gestaltet. Hier sollen 97 Personen untergebracht werden.
- Am Heisterholze in Hannover-Kirchrode: Auf einem neuen Baugrundstück entstehen vier zweistöckige Gebäude, die um einen Innenhof gruppiert sind. Vorgesehen sind 49 wohnungsähnliche Einheiten, die Platz für 107 Menschen bieten. Diese Unterkunft soll vorrangig für Familien ausgelegt sein.
Die politischen Gremien der Stadt haben den Bauvorhaben bereits zugestimmt. Die Fertigstellung der neuen Unterkünfte ist für die Jahre 2026 und 2027 geplant.
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