Geisel-Horror seit dem 7. Oktober: Diese Deutschen sind weiterhin in den Händen der Hamas!
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Nach dem Angriff der Terrororganisation Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 wurden über 200 Menschen in den Gaza-Streifen verschleppt. Die Geiseln stammen aus allen möglichen Ländern, unter ihnen auch deutsche Staatsbürger.
Die deutsche Regierung hat bislang kaum etwas unternommen, um eine Geiselbefreiung zu unterstützen. Stattdessen wird über die Verhältnismäßigkeit der israelischen Militäroperation diskutiert. Dabei ist es genau diese Operation, die darauf zielt, die Geiseln zu befreien, ob nun direkt oder durch den Druck auf die Hamas. Zuvor ließ die Hamas im Tausch für eine Feuerpause und eine Menge freigelassener palästinensischer Straftäter mehrere Gruppen Geiseln frei.
Es scheint fast so, als ob die Bundesregierung ihre eigenen entführten Staatsbürger vernachlässigt, nur weil sie auch Israelis sind.
Doch wer sind die deutschen Geiseln?
Tamir Nimrodi

Der 18-jährige Tamir Nimrodi war an der Grenze zu Gaza stationiert, als die Hamas ihren Angriff startete. Auf einem von der Hamas veröffentlichten Video sieht man, wie er abgeführt wird und als Geisel genommen wurde. Tamir ist stark sehbehindert, allerdings sieht man ihn im Video ohne Brille. Laut seiner besorgten Mutter kann er ohne Brille „keinen Meter weit sehen“, berichtet die Times of Israel.
Dolev Yehoud und Arbel Yehoud

Die beiden Geschwister Dolev Yehoud, 35 Jahre, und Arbel Yehoud, 28 Jahre, wurden aus dem Kibbuz Nir Oz verschleppt. Dolov ist freiwilliger Sanitäter beim Magen David Adom, dem israelischen Roten Kreuz, und vierfacher Vater. Auch seine Frau wurde entführt, das vierte Kind wurde in Geiselhaft der Hamas geboren. Seine Schwester Arbel ist die letzte Frau mit deutscher Staatsbürgerschaft in den Händen der Hamas. Dolev muss täglich Medikamente nehmen. Sein Vater Yehiel konnte trotz intensivem Kontakt zum Roten Kreuz nicht dafür sorgen, dass Dolev mit den nötigen Pillen versorgt wird.
Yehiel hat seit zwei Monaten nichts mehr von seinen Kindern gehört. Im telefonischen Gespräch mit NIUS sagte Yehiel, dass er noch fest daran glaube, dass seine Kinder noch am Leben sind.
Tamir Adar

Der 38-Jährige ist zweifacher Vater und Bauer. Er wurde aus dem Kibbuz Nir Oz enführt. Seine Großmutter Yaffa wurde bereits aus der Geiselhaft entlassen. Laut Tamirs Mutter Yael „bleibt Yaffas Herz zur Hälfte in Gaza“, solange ihr Enkel nicht befreit wurde.
Im Gespräch mit NIUS verraten Yael und Tamirs Bruder Inbar, dass sie der deutschen Botschaft in Israel dankbar für die emotionale Unterstützung sind. Allerdings wissen sie nicht, was die Botschaft unternimmt, um die Geisel zu befreien. „Das was am 7. Oktober passierte, war ein Holocaust in unserem Land“, sagt die Mutter. Bruder Inbar sagt dazu: „Europa muss sehen, was der radikale Islam Israel angetan hat“
Yael fügt hinzu: „Es ist nicht nur ein Problem zwischen Israel und Palästina, Terrorismus gibt es in jedem Land. Israel wird mit dem Problem fertig, aber es kann genauso in jedem anderen Land auftreten. Der radikale Islamismus ist ein globales Problem. Die anderen Länder müssen aufwachen und das begreifen!“
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Itai Svirsky

Itai Svirsky, 38 Jahre alt, hat Psychologie an der Universität Tel Aviv studiert und arbeitete als Lebensberater. Itai hielt sich während des Überfalls der Hamas bei seiner 70-jährigen Mutter Orit auf. Die Terroristen töteten Orit vor Itais Augen und nahmen ihn als Geisel. Itais Vater, Rafi Svirsky, 71 Jahre alt und Orits Ex-Mann, der in einem nahe gelegenen Haus im selben Viertel wohnte, wurde ebenfalls ermordet. Auch die drei Golden Retriever der Familie wurden getötet, berichtet die Jerusalem Post.
Shay Levinson

Der 19-jährige Shay Levinson stammt aus dem Norden Israels. Er ist ein hervorragender Volleyballspieler und spielt seit Jahren in der Mannschaft von Eilabun, einem arabischen Dorf in der Nähe seines Heimatortes. Er war viele Jahre lang der einzige Jude in der Mannschaft und glaubte fest an eine mögliche, friedliche Koexistenz, so berichtet die Times of Israel.
Ziv und Gali Berman

Die beiden 26-jährigen Zwillingsbrüder Ziv Berman und Gali Berman wurden anfangs für tot gehalten. „Als wir erfuhren, dass sie entführt worden waren, haben wir uns gefreut“, sagte der ältere Bruder der Zwillinge, Liran Berman, 36 Jahre alt. „Es ist so eine seltsame Sache. Es war ein Hoffnungsschimmer.“
Rom Broslavsky

Rom Broslavsky, 19 Jahre alt, arbeitete als Sicherheitsmann auf dem „Nova Music Festival“, das von der Hamas angegriffen wurde. Er half zwei Frauen zu fliehen und unterstützte wohl tatkräftig viele Besucher bis zu seiner eigenen Entführung. Rom wurde an beiden Händen verletzt und von der Hamas verschleppt, berichtet die Times of Israel.
Gadi Moshe Mozes

Gadi Moshe Mozes, 79 Jahre alt, ist Bauer, im Kibbuz Nir Oz und gilt als ausgesprochener „Kartoffelexperte“. Laut der Times of Israel versuchte Gadi noch bei seiner Entführung mit den Hamas-Terroristen zu verhandeln – vergebens. Anfangs wurde vermutet, dass auch seine 69-jährige Ehefrau entführt wurde. Sie wurde ermordet, ihre Leiche wurde später aufgefunden.
Yagev Buchshtab

Yagev Buchshtab, 34 Jahre alt, befand sich während des Hamas-Überfalls an seinem Wohnort, im Kibbuz Nirim. Laut der Initiative #BRINGTHEMHOMENOW ist Yagev Musiker und engagierter Tierschützer. Er wurde gemeinsam mit seiner Frau entführt, die mittlerweile freigelassen wurde. Yagev befindet sich weiterhin in der Geiselhaft der Islamisten.
Yair Yaakov

Der 59-jährige Yair Yaakov wurde gemeinsam mit seiner Partnerin und seinen zwei Kindern entführt. Während die Kinder und die Freundin in Folge des Geisel-Deals freikamen, bleibt Yair weiter in Gefangenschaft.
Ohad Ben-Ami

Ohad Ben-Ami, 54 Jahre alt, wurde gemeinsam mit seiner Frau Raz von der Hamas verschleppt. Raz, die an Hirntumoren leidet, wurde freigelassen.
Carmel Gat

Die 39-jährige Carmel Gat, Beschäftigungstherapeutin aus Tel Aviv, befand sich auf Besuch bei ihren Eltern im Kibbuz Be’eri, als Hamas-Terroristen angriffen und ihre Mutter Kinneret töteten. Carmel und drei weitere Verwandte wurden entführt.
Unter den betroffenen deutschen Staatsbürgern war auch die 22-jährige Shani Louk, die von einem Musikfestival entführt wurde. Bilder von ihrem misshandelten Körper gingen um die Welt. Nach einiger Zeit bestätigten israelische Beamte den Tod Shanis.

Eine unerträgliche Szene ging als Bild um die Welt: Die entführte Shani wird von den Terroristen auf einem Transporter abtransportiert, ihr Körper wirkt leblos, ein Junge spuckt auf sie.
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Amir Makatov
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