„Go fuck yourself!“ Elon Musk rechnet mit Walt Disney ab
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Der Tech-Visionär Elon Musk hat sich kürzlich auf der „New York Times DealBook Summit“ in New York für einen seiner umstrittensten Social-Media-Post entschuldigt. Gleichzeitig fand er klare Worte für Werbepartner, die ihm den Geldhahn zudrehen wollen.
Der besagte Post entstand Anfang des Monats, als Musk auf einen X-Nutzer reagierte, der behauptet hatte, Juden würden „dialektischen Hass gegen Weiße“ und die „Horden von Minderheiten, die ihr Land überschwemmen“ fördern. Musk machte den Fehler, diese verallgemeinernde Theorie als „eigentliche Wahrheit“ zu bezeichnen. Daraufhin hagelte es Antisemitismusvorwürfe gegen ihn.
Später äußerte Musk sich in einem Interview mit der Times, dass der Vorwurf, er sei antisemitisch, „nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein könnte“. Musk bezeichnete den Post als seinen „dümmsten“ und „schlimmsten“ aller Zeiten.
Musk bleibt unbeeindruckt und zeigt sich unabhängig
Trotz seiner Entschuldigung zeigte er sich völlig unbeeindruckt von eben jenen Werbetreibenden, die aufgrund der Zunahme antisemitischer Inhalte auf X ihre Werbung zurückgezogen haben. Zu den Unternehmen, die ihre Werbung ausgesetzt haben, gehören große Namen wie Disney, Paramount und Warner Bros. Discovery.
„Wenn jemand mich mit Werbung oder Geld erpressen will, dann kann er sich ficken gehen. Ist das klar?“, sagte Musk deutlich und richtete seine Worte auch an Disney-CEO Bob Iger.
Musk, der für seine direkte Kommunikation bekannt ist, betonte, dass es ihm nichts ausmache, gehasst zu werden. „Hasst mich ruhig“, sagte er und fügte hinzu, dass es eine Schwäche sei, gemocht werden zu wollen.

Musk besuchte die Orte des Hamas-Massakers.
In seinem typischen Stil, in Lederjacke und Lederstiefeln, sprach er auch über die Herausforderungen des vergangenen Jahres und gab zu, manchmal „das Falsche gesagt“ zu haben. Zusätzlich trug er dabei die Erkennungsmarke, die ihm Malki Shem-Tov geschenkt hatte, der Vater von Omer Shem-Tov, einem Israeli, der von der Hamas in Gaza gefangen gehalten wird.
Besuch in Israel
Musk, der sich selbst als „philosemitisch“ bezeichnet, besuchte kürzlich Israel. Dort traf er sich mit den Familien der israelischen Geiseln und führte Gespräche mit dem israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu und Präsident Isaac Herzog. Er betonte, dass seine Reise nach Israel keine Entschuldigungstour sei, sondern Teil seines Engagements gegen Antisemitismus.
In einem Gespräch mit Netanyahu sprach Musk über die Notwendigkeit, diejenigen zu neutralisieren, die auf Mord aus sind, und über die Wichtigkeit, Gaza zu einem blühenden Ort zu machen.
Musk ist kein Antisemit
Musks Reaktion auf den Tweet war zwar unüberlegt und verallgemeinernd, bezog sich aber auf die vielen NGOs, die die Narrative einer weißen Erbschuld und der sogenannten „Critical Race Theory“, zu Deutsch „Kritische Rassenlehre“, fördern. Solche Vereine, die es auch in Deutschland gibt, fördern unkontrollierte Migration und die strikte Ablehnung der eigenen westlichen Kultur.
Diesen nun zu sagen, dass es unter den Funktionären ihrer Vereine auch Juden gibt, ist nicht per se antisemitisch. Allen Juden, die zum Großteil relativ konservative und traditionelle Werte verfolgen, diesen Vorwurf zu machen hingegen schon. Musk räumte zu Recht seinen Fehler ein.
Bereits 2018 besuchte Musk Israel. Er traf den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu, verbrachte einen schönen Abend in einer Jerusalemer Bar und postete ein Bild von sich in der legendären Festung Masada, um dem Land seinen Respekt zu erweisen.

Die Festung Masada, gelegen auf einem isolierten Felsplateau in der judäischen Wüste in Israel, ist ein Symbol des jüdischen Widerstands und der Unabhängigkeit. Sie ist bekannt für die tragische Geschichte der Belagerung durch die Römer im Jahr 73 n. Chr., bei der die jüdischen Zeloten, die sich dort verschanzt hatten, kollektiven Selbstmord begingen, um der römischen Gefangenschaft zu entgehen.
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Amir Makatov
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