„Gofundme“ für Gaza: Das schmutzige Spenden-Geschäft mit den Israel-Hassern
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Sie nehmen unglaubliche Summen ein: Immer mehr Palästinenser bitten von Deutschland aus auf der Spenden-Plattform „Gofundme“ um Geld für ihre Verwandten in Gaza – und kriegen Hunderttausende Euro!
Allein von Frankfurt am Main, Mainz, Dortmund, Köln, Essen, Stuttgart und Berlin aus organisiert laufen jeweils mehr als 500 Spenden-Aktionen mit dem Schlagwort Gaza. Dazu kommen knapp 400 Aufrufe aus Hamburg, rund 370 aus Leipzig, rund 300 aus München, rund 170 aus Bremen. Und die Liste ist schier endlos.
Tausende Aufrufe mit zum Teil gigantischen Zielbeträgen!
- Da ist zum Beispiel ein Berliner, der angeblich alleinverantwortlich für seine Familie ist. Die besteht nach seinen Angaben aus ihm, seiner Mutter, drei Schwestern und deren Ehemännern, einem Bruder und seiner Frau sowie insgesamt 14 Kindern. Er schreibt: „Diese Kampagne ist die Hauptquelle für Nahrung, Getränke, Unterkunft, Medizin und Lebensunterhalt meiner Familie.“ Gewünscht sind 210.000 Euro. 8100 Leute haben zusammen bereits mehr als 145.000 Euro gegeben!
- Ein anderer Mann überschreibt seinen Aufruf mit den Worten: „Ich bitte diejenigen, die Menschlichkeit und ein gutes Gewissen haben, um Hilfe“. Er will 140.200 Euro. 4800 Leute haben bereits gespendet. Zwischenstand: 124.175 Euro.
- Viele wollen selbst aus Gaza evakuiert werden, obwohl ihre Aufrufe von Deutschland aus angelegt wurden ... Sie rufen dafür bis zu 80.000 Euro auf.
- Anderen geht es um die Evakuierung von Verwandten oder den Wiederaufbau ihres Lebens vor Ort. 20.000 Euro sollen es dafür sein.

Pro-Palästina-Demo in Berlin
Bebildert sind die Aufrufe mit Fotos von zerstörten Gebäuden, angeblichen Verwandten, oftmals verletzt. Schuld sind immer die Israelis. Das Wort „Genozid“ fällt oft. Die Plattform dazu: „In den letzten Wochen haben wir einen signifikanten Anstieg von Menschen weltweit gesehen, die Spendenaktionen starten, um denen in Gaza zu helfen – oft, um ihnen bei der Evakuierung aus Konfliktzonen zu unterstützen und die israelischen Geiseln zu befreien.“
Laut „Gofundme“ müssen je nach Lage zusätzliche Unterlagen eingereicht werden, um die Identität des Kampagnen-Erstellers oder des Geldempfängers und „die Pläne zur Verteilung der Gelder zu überprüfen“. Dazu sei man verpflichtet, um sicherzustellen, dass dies im Einklang mit den geltenden Gesetzen steht. Ob das bei allein Tausenden Gaza-Aufrufen aus Deutschland fehlerfrei ablaufen kann ...

Zerstörte Gebäude in Gaza
25 Milliarden seit 2010
Am Ende bleibt es ein Geschäft mit dem Mitleid der Israel-Hasser. Die Plattform zieht von jeder Spende 2,9 Prozent und 0,25 Cent ab – als Transaktionsgebühr: „Sie deckt die Kosten für Kredit- und Debitkartengebühren sowie die sichere Überweisung der Spenden ab und hilft uns, mehr Spendenmöglichkeiten anbieten zu können – per Kreditkarte, Debitkarte, PayPal, Apple Pay oder Google Pay.“
Übrigens: Auf der Website haben die Betreiber sogar eine Anleitung für Gaza-Spendenaufrufe geschrieben. Titel: „Wie man eine Spendenaktion organisiert, um Zivilisten aus Gaza zu evakuieren.“ Zum Vergleich: Kampagnen für Angehörige von Hamas-Entführungsopfern findet man kaum auf der Plattform.
Hintergrund: Laut „Gofundme“ haben seit der Gründung im Jahr 2010 etwa 100 Millionen Menschen 25 Milliarden Euro gespendet. Darunter mehrere Millionen für die Opfer und Hinterbliebenen von Amokläufen und Schulmassakern. Viele Familien, deren Hab und Gut etwa durch Feuer zerstört wurde, haben dank „Gofundme“ wieder neue Kraft schöpfen können. Therapien wurden bezahlt, Träume erfüllt.

Der Torwart mit seinen Eltern im Krankenhaus.
Aktuell eine der bewegendsten Kampagnen ist die des U19-Torwarts Berkin Arslanogullari von Union Berlin: Der 19-Jährige leidet an Knochenkrebs, ein Bein musste bereits amputiert werden. Die Familie hofft auf 2 Millionen Euro, gespendet wurden bereits mehr als 322.000 Euro.
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