Der neue grüne Antisemitismus: Fridays for Future, Claudia Roth, radikale Veganer
Ein Beitrag von
Die deutsche Klimabewegung hat in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung – und Lautstärke – gewonnen. Zwischen Klimaklebern, grünen Politikern und Veganismus-Aktivisten finden sich nicht nur Äußerungen erwartbarer Ideologie, sondern immer wieder Beispiele von eindeutigem, klar vorgetragenem Antisemitismus.
NIUS hat exemplarische Beispiele zusammengestellt:
Fridays for Future: zwischen Klimaschutz und Israelfeindlichkeit
Auf Grundlage umfassender Recherchen, veröffentlicht in der Jüdischen Allgemeinen, wurde festgestellt, dass der Account „Fridays For Future International“ (FFF) auf Twitter am 23. Januar 2023 eine Nachricht veröffentlichte, in der Israel des „Neokolonialismus und der Apartheid“ beschuldigt wurde. Dieser Tweet wurde von verschiedenen Accounts geteilt, darunter auch von solchen mit klar anti-israelischer Haltung. Die Reaktionen waren gemischt, wobei viele die Verbindung zwischen Klimaschutz und Israel-Kritik in Frage stellten.
Es ist nicht das erste Mal, dass der Fridays for Future International Account mit israelfeindlichen Beiträgen auffällt. Die Recherchen haben ergeben, dass die Inhalte dieses Twitter-Accounts hauptsächlich von einer kleinen Gruppe von Aktivisten bestimmt werden. Einige dieser Aktivisten haben eine deutlich israelfeindliche Haltung und beeinflussen so das öffentliche Bild der gesamten Fridays for Future-Bewegung.
Die recherchierenden Journalisten hatten Zugriff auf einen Telegram-Chat, in dem die Tweets koordiniert werden. Der Chat zeigt, dass es durchaus interne Debatten und Uneinigkeiten gibt. Besonders auffällig ist dabei ein Aktivist, Hasan Ö., der sich besonders engagiert und regelmäßig darauf drängt, Beiträge zum Nahostkonflikt zu veröffentlichen. Er ist auch für einige der kontroversesten Tweets verantwortlich.
Hasan Ö. ist kein unbekanntes Gesicht in der antisemitischen linken Szene. Auf seinem neu angelegten Twitterprofil finden sich unzählige antisemitische Tweets – während er sich laut Profilbeschreibung als „climate justice ☭“ begreift.
Hasan Ö. spricht Israel das Existenzrecht ab und liefert mit seinen Posts Paradebeispiele für die Überschneidung von „Klimaideologie“, marxistischem Gedankengut und Judenhass.
Lesen Sie auch: So sieht's nach dem Minister-Machtwort aus: Terror-Freunde verhöhnen Faeser!

Ein Schild eines Fridays for Future-Demonstranten, das impliziert, dass fossile Ressourcen der Grund für den Ukrainekrieg oder den Nahostkonflikt sind.
Elisa Bas, die Pressesprecherin von Fridays for Future, nahm am Sonntag an den pro-palästinensischen Demonstrationen in Berlin teil. Sie wirft dem Präsidenten des Zentralrats der Juden, Josef Schuster, vor, die „Pogromstimmung“ gegen Palästinenser aufzuheizen.
Auch der Südwestrundfunk (SWR) bot Elisa Bas in ihrem Format „migratöchter“ eine Bühne.
Lesen Sie auch: Antisemitismus: So tief verwurzelt ist der Judenhass bei ARD und ZDF
Vegane Bewegung: keine Scham bei Holocaust-Vergleichen
In der malerischen Umgebung des Dachauer Amperwalds sorgten vor kurzem unbekannte Graffiti-Sprayer für Aufsehen, darüber berichtet die Süddeutsche Zeitung. Sie hinterließen auf mehreren Schildern entlang eines Erholungspfads die Botschaft: „Stoppt den Holocaust an Tieren. Seid vegan!“ Angesichts der Nähe zum ehemaligen Konzentrationslager Dachau stieß diese Wortwahl auf breite Kritik und Empörung unter den Bürgern.
Der besprühte Erholungspfad bietet den Besuchern sieben Stationen zum Innehalten. Doch die ursprünglich künstlerisch gestalteten Schilder wurden nun von den provokanten Parolen überlagert. Ein weiteres Graffiti übersprühte ein Schild des lokalen Fischereivereins von „Petri Heil“ zu „Fische sind Freunde, kein Essen“.
Viele Spaziergänger und Radfahrer, die den Pfad besuchten, äußerten ihre Bestürzung über die Graffitis. Einige betonten, dass sie zwar den Tierschutz unterstützen, aber die Verknüpfung zum Holocaust unangebracht finden. Die Stadt Dachau reagierte schnell und ließ die Graffitis entfernen.
Immer wieder kommt es aus der Richtung von Veganismus-Aktivisten zur Verharmlosung des Holocausts indem die Schlachtung von Tieren mit dem menschlichen Genozid gleichgesetzt wird. Die Internetaktivistin „Militante Veganerin“ sagte in einer Debatte bei ServusTV: „Als er diese Worte gesagt hat, „das sind ja nur Tiere“: Weißt du was, das hat man auch gesagt bei eben der menschlichen Sklaverei, beim Holocaust auch. Das sind ja nur Juden. (…) Wenn das nur Menschen wären in diesen Konzentrationslagern, in diesen Vernichtungslagern, wo wir auch tatsächlich Gaskammern haben.“

Die militante Veganerin (Mitte) mit einem Schild, das den Mord an Frauen mit dem Schlachten von Tieren gleichsetzt.
Hallam und der Holocaust: „Quatsch in der Menschheitsgeschichte“
Felix Klein, Beauftragter der Bundesregierung für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus, hatte die Klimaaktivistengruppe „Letzte Generation“ dazu aufgerufen, sich eindeutig gegen antisemitische Tendenzen zu stellen.
Dieser Aufruf kam, nachdem bekannt wurde, dass es Kontakte zwischen den Aktivisten und Roger Hallam, einem Mitbegründer von „Extinction Rebellion“, gab. Hallam hatte in der Vergangenheit den Holocaust heruntergespielt, den er als „nur noch so ein weiterer Quatsch in der Menschheitsgeschichte“ bezeichnet. Die „Letzte Generation“ hat sich von diesen Äußerungen distanziert und betont, dass sie den Wert von Menschenleben nicht relativieren würden.

Roger Hallam (Mitte)
Claudia Roth: fragwürdiger Kurs

Claudia Roth zu Besuch im Iran
Die Grünen-Politikerin Claudia Roth fiel immer wieder mit antisemitischen Aktionen auf. Sie stimmte zum Beispiel gegen den Bundestags-Beschluss „Der BDS-Bewegung entschlossen entgegentreten – Antisemitismus bekämpfen“ und trug Mitverantwortung (aber keine Konsequenzen) an der antisemitischen, von Steuergelden finanzierte „documenta“.
Roth pflegt regen Kontakt zum iranischen Regime, das die Vernichtung des einzigen jüdischen Staates zur Staatsräson erhoben hat. Bei der jüdischen Musikveranstaltung „Jewrovision“ wurde sie ausgebuht. Roths Kurs im Umgang mit Antisemiten gilt immer wieder als fragwürdig.
Mehr NIUS:
Zwangsgebühren an ARD & ZDF: Warum muss ich als Jude für Antisemitismus bezahlen?
Mehr NIUS:
Plötzlich sollen diese Yogaklamotten rechts sein
Neue Studie: Deutschland verliert seine Besten
Polizei Brandenburg warnt Eltern vor „rechtsextremen Online-Strategien“
Trans-„Tochter” von Elon Musk in Dessous: „Trans-Körper werden angefeindet und dämonisiert”
Neue Oxford-Untersuchung zeigt: Über 90 Prozent aller Studien in den Sozialwissenschaften sind links
In Sachsen-Anhalt fordern selbst Linke Abschiebungen
Antisemit der Woche: UN-Generalsekretär António Guterres übt sich in Täter-Opfer-Umkehr und beschuldigt Israel sexueller Gewalt
„Omas gegen Rechts“ bringen neuen KI-Chatbot heraus
Mehr NIUS:
Trans-„Tochter” von Elon Musk in Dessous: „Trans-Körper werden angefeindet und dämonisiert”
Neue Oxford-Untersuchung zeigt: Über 90 Prozent aller Studien in den Sozialwissenschaften sind links
In Sachsen-Anhalt fordern selbst Linke Abschiebungen
Antisemit der Woche: UN-Generalsekretär António Guterres übt sich in Täter-Opfer-Umkehr und beschuldigt Israel sexueller Gewalt
„Omas gegen Rechts“ bringen neuen KI-Chatbot heraus
Gescheiterte Timmy-Rettung sorgt weltweit für Spott: „Deutschland hat den Verstand verloren“
#Männerhass: Wie ständig neue Internettrends Beziehungen schlechtreden
Nach „Lackaffe“-Strafbefehl: Drei weitere Merz-Beleidigungen werden von Staatsanwaltschaft Heilbronn verfolgt
Amir Makatov
Artikel teilen
Kommentare