„Hallo, Herr Laschet ...?“ – Deutschlandfunk-Interview im Funkloch
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„Herr Laschet ...?“
Es ist irgendetwas zwischen bitterer Realität und Running Gag in Deutschland 2024: Wer in Zug oder Auto sitzt und telefoniert, kündigt vorsichtshalber schon mal an, dass es Netzprobleme geben könnte. CDU-Politiker Armin Laschet hatte das Dienstagmorgen nicht gemacht. Trotzdem fiel sein Telefon-Interview zum deutsch-französischen Verhältnis mit dem Deutschlandfunk wohl einem Funkloch zum Opfer.
Laschet führte gerade aus, dass die Chemie zwischen dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron und Bundeskanzler Olaf Scholz nicht stimmen würde, als am Telefon bereits ein Störgeräusch zu hören war. „Frankreich spricht nicht über mögliche Einsatzszenarien. Und deshalb lässt ...“, sagte Laschet, ehe die Verbindung abrupt abbrach.

Hallo, hallo? Armin Laschet war plötzlich weg.
Moderatorin Sandra Schulz fragte verdutzt: „Herr Laschet? Jetzt haben wir wieder Telefonpech.“ Dann musste sie das Interview beenden und sich bei Armin Laschet für das Gespräch bedanken, obwohl dieser das aller Wahrscheinlichkeit gar nicht hören konnte.
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