Judenhass von Muslimen: So falsch ist Faesers wichtigste Zahl bei politischer Gewalt
Ein Beitrag von
In der Publikation des Bundesinnenministeriums „Politisch motivierte Kriminalität – Bundesweite Fallzahlen 2023“ erwecken die Zahlen rund um den politischen Hintergrund antisemitischer Straftaten den Anschein, als käme die größte Gefahr für Juden in Deutschland von rechts.
Dass das so nicht stimmt, müsste dem von Nancy Faeser (SPD) geleiteten Ministerium klar sein. Die Zahl der rechtsextremen antisemitischen Straftaten wird durch eine falsche Methodik künstlich gefüttert.
So heißt es in der Publikation „Die Fallzahl zu antisemitischen Straftaten ist um 95,53 Prozent gegenüber dem Jahr 2022 gestiegen. Der überwiegende Teil wurde mit 58,75 Prozent dem Phänomenbereich PMK -rechts- zugeordnet.“

Die Zahlen des BMI
Tatmotivation wird außen vor gelassen
Genau bei dieser Zuordnung kommt es zum entscheidenden Fehler: Jede antisemitische Straftat mit einem Bezug zum Nationalsozialismus wird als „rechts“ verortet, unabhängig von der eigentlichen ideologischen Ausrichtung des Täters. Schmiert ein Islamist ein Hakenkreuz an eine Wand in Neukölln, ordnet die Polizei dieses Vergehen als „rechts“ ein, obwohl das Hakenkreuz lediglich als Symbol für eliminatorischen Judenhass genutzt wird und der Täter keiner explizit rechten Ideologie nahesteht.
Auch werden oftmals ungeklärte antisemitische Straftaten für gewöhnlich als „rechts“ eingeordnet. Der „Unabhängige Expertenkreis Antisemitismus“ beklagte bereits 2017 in einem Bericht: „Fremdenfeindliche und antisemitische Straftaten werden grundsätzlich immer dann dem Phänomenbereich PMK-Rechts zugeordnet, wenn keine weiteren Spezifka erkennbar sind (z.B. nur der Schriftzug ‚Juden raus‘) und zu denen keine Tatverdächtigen bekannt geworden sind. Damit entsteht möglicherweise ein nach rechts verzerrtes Bild über die Tatmotivation und den Täterkreis.“
Auf Platz 1: „antiisraelischer Aktivismus“
Ein Blick auf die Zahlen des Jahresberichts 2023 der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (RIAS) offenbart die wahren Proportionen des Judenhasses in Deutschland. Auf dem ersten Platz der ideologischen Komponente des Antisemitismus kommt der sogenannte „Antiisraelische Aktivismus“, dieser äußert sich in Deutschland durch Demonstrationen und Uni-Besetzungen von Aktivisten, die zur Zerschlagung des einzigen jüdischen Staats aufrufen und die Barbarei der Terrororganisation Hamas relativieren. Ein Blick auf die Klientel des „antiisraelischen Aktivismus“ zeigt fast ausschließlich linke oder islamistische Teilnehmer bei den Demos.
„Antiisraelischer Aktivismus“ von rechts ist existent, aber eher die Ausnahme, die selbstverständlich als rechter Antisemitismus eingestuft wird. Ein Beispiel hierfür wären die Aktionen der rechtsextremen Jugendorganisation Junge Nationalisten, NIUS berichtete.

Die Zahlen der RIAS
Auf dem zweiten Platz des Judenhasses findet sich der islamische ideologische Hintergrund, dicht gefolgt vom rechten und linken Antisemitismus. Wichtig anzumerken wären die 71,3 Prozent an ungeklärten Fällen – RIAS verzichtet im Gegensatz zur Bundesregierung auf die falsche Methodik und ordnet uneindeutige Fälle nicht rechts ein.
Die Realität für Juden in Deutschland
Ein Problem aller Statistiken über antisemitische Straftaten ist der Fakt, dass jeder Fälle einreichen kann – das linke Mantra „Betroffenen zuhören“ wird taktisch ausgeblendet, wenn man die Zahlen dank falscher Methodik gegen rechts instrumentalisieren kann.
Bereits 2017 präsentierten Forscher der Universität Bielefeld und der Frankfurt University of Applied Sciences in ihrer Publikation „Jüdische Perspektiven auf Antisemitismus in Deutschland – Ein Studienbericht für den Expertenrat Antisemitismus“ die Realität der Juden in Deutschland.
Auf Seite 21 zeigt eine Grafik, basierend auf den Erfahrungsberichten deutscher Juden, die wahre antisemitische Gefahr in Deutschland. Mit gewaltigem Abstand gaben Juden an, den meisten Antisemitismus von Muslimen erlebt zu haben – besonders bezeichnend ist dabei die Herkunft der judenfeindlichen Gewalt. 81 Prozent der Befragten gaben an, Antisemitismus in Form von körperlichen Angriffen mit muslimischem Hintergrund erlebt zu haben, 25 Prozent berichteten von linker judenfeindlichen Gewalt und 19 Prozent sprachen von Gewalt von rechts. Eine Mehrfachnennung war möglich.

Jüdische Perspektiven auf Antisemitismus in Deutschland Ein Studienbericht für den Expertenrat Antisemitismus Seite 21
Das Problem der öffentlichen Darstellung
Oftmals wird das Problem des Judenhasses als ein dominant rechtes dargestellt, zum Beispiel, indem die öffentlich-rechtlichen Sender rechte Symbolbilder als Optik für ihre Berichterstattung von gestiegenen antisemitischen Fallzahlen nutzen. Linke NGOs gehen sogar so weit, die jüdische Parole „Nie wieder“ im Kampf gegen Rechts einzusetzen, oftmals Seite an Seite mit Antisemiten.
Die Diskrepanz zwischen der öffentlichen Meinung und der jüdischen Realität beim Thema Antisemitismus wird besonders deutlich in einem Diagramm der Le Parisien.

Quelle: Le Parisien
Während 33 Prozent der Franzosen den Ursprung des Judenhasses im Rechtsextremismus vermuten, stimmen dieser Hypothese lediglich 10 Prozent der französischen Juden zu. Diese sehen den Ursprung eher im Israelhass (73 Prozent), Islamismus (56 Prozent) und dem Linksextremismus (42 Prozent). Letzterer erlebte seit 2022 eine Steigerung von 100 Prozent.
Mehr NIUS:
Geheimdienstchef Thomas Haldenwang ist eine Gefahr für Juden in Deutschland
Mehr NIUS:
Plötzlich sollen diese Yogaklamotten rechts sein
Neue Studie: Deutschland verliert seine Besten
Polizei Brandenburg warnt Eltern vor „rechtsextremen Online-Strategien“
Trans-„Tochter” von Elon Musk in Dessous: „Trans-Körper werden angefeindet und dämonisiert”
Neue Oxford-Untersuchung zeigt: Über 90 Prozent aller Studien in den Sozialwissenschaften sind links
In Sachsen-Anhalt fordern selbst Linke Abschiebungen
Antisemit der Woche: UN-Generalsekretär António Guterres übt sich in Täter-Opfer-Umkehr und beschuldigt Israel sexueller Gewalt
„Omas gegen Rechts“ bringen neuen KI-Chatbot heraus
Mehr NIUS:
Trans-„Tochter” von Elon Musk in Dessous: „Trans-Körper werden angefeindet und dämonisiert”
Neue Oxford-Untersuchung zeigt: Über 90 Prozent aller Studien in den Sozialwissenschaften sind links
In Sachsen-Anhalt fordern selbst Linke Abschiebungen
Antisemit der Woche: UN-Generalsekretär António Guterres übt sich in Täter-Opfer-Umkehr und beschuldigt Israel sexueller Gewalt
„Omas gegen Rechts“ bringen neuen KI-Chatbot heraus
Gescheiterte Timmy-Rettung sorgt weltweit für Spott: „Deutschland hat den Verstand verloren“
#Männerhass: Wie ständig neue Internettrends Beziehungen schlechtreden
Nach „Lackaffe“-Strafbefehl: Drei weitere Merz-Beleidigungen werden von Staatsanwaltschaft Heilbronn verfolgt
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare