Kein Baum brennt von alleine: Die vier großen Waldbrand-Mythen
Ein Beitrag von
Wälder in Flammen, lodernde Bäume – Waldbrände sind zum neuen Symbol für die Bedrohung durch den Klimawandel geworden.
Die Botschaft: Wenn unsere Wälder brennen, ist die Klima-Apokalypse schon ganz nah. In der Tagesschau hieß es zum Beispiel vor wenigen Tagen, Bäume würden zwar Schatten gegen die Hitze spenden, aber nur, „wenn die Bäume der Hitze standhalten“. Was der Zuschauer offenkundig denken soll: Die Bäume halten der Hitze nicht mehr stand und gehen in Flammen auf. Doch das hat mit der Realität nichts zu tun. Wälder oder einzelne Bäume entzünden sich nicht von selbst, auch nicht bei hohen Temperaturen. Fast immer sind es Menschen, die Wälder in Brand setzen. Entweder absichtlich oder zum Beispiel durch achtlos weggeworfene Zigaretten.
Die Bilder in den Nachrichten haben so gut wie nichts mit dem Wandel des Klimas, sondern vielmehr mit der Skrupellosigkeit des Menschen zu tun.
DAS sind die größten Waldbrand-Mythen
1. Wälder entzünden sich durch hohe Temperaturen im Sommer. Durch den Klimawandel ist die Lage besonders dramatisch!
FALSCH! Um ausgetrocknete Bäume oder das Unterholz zu entzünden, bräuchte es Temperaturen von 300 bis 400 Grad durch die Sonneneinstrahlung, also Temperaturen, bei denen auch Menschen längst nicht mehr überleben könnten. Davon sind wir selbst an heißen Sommertagen um die 40 Grad weit entfernt. Bäume können sich NICHT selbst entzünden.

Griechenland Mitte Juli: Luftkampf gegen die Flammen
2. Südeuropa ist aufgrund der hohen Temperaturen besonders betroffen von dramatischen Waldbränden!
FALSCH! Südeuropa ist von Waldbränden besonders betroffen, weil es überdurchschnittlich viele Brandstiftungen gibt. In Griechenland zum Beispiel ist es deutlich leichter, Land zu Bauland zu erklären, wenn die Wälder abgebrannt sind. Deswegen gibt es jedes Jahr im Sommer massive Brandstiftungen, um Land gewerblich nutzbar zu machen, zum Beispiel für den Bau von Wohnungen oder Hotels. Laut einer Studie des WWF werden 96 Prozent aller Waldbrände durch Brandstiftung ausgelöst. Die Bilder, die wir in den Medien sehen, haben also nichts mit Klimawandel, sondern mit Geschäftemacherei zu tun.
3. Eine einzelne Glasscherbe kann einen ganzen Wald in Flammen setzen!
FALSCH! Rein theoretisch ist das zwar möglich, aber selbst in konzentrierten Versuchen gelingt es so gut wie nie, dieses Szenario darzustellen. Der Grund: Um mit einer Glasscherbe ein Feuer auszulösen, braucht es wie bei einer Lupe ideale Bedingungen. Ein dickes Stück Glas muss sich im richtigen Winkel zur Sonne und im richtigen Abstand zum Boden befinden, um über 300 Grad auf einen kleinen Punkt zu konzentrieren. Der Deutsche Wetterdienst hat genau das versucht – aber ein Feuer konnte nicht ausgelöst werden. Ausschließlich mit dem dicken Bodenstück einer Ketchup-Flasche wurden über 300 Grad erreicht. Ein Feuer entstand trotzdem nicht, weil die Temperatur nicht lange genug so hoch war. Auch hier gilt: Wenn es brennt, war es höchstwahrscheinlich der Mensch.

Wenn es brennt, war es höchstwahrscheinlich der Mensch.
4. Die Bundesregierung betrachtet den Klimawandel tatsächlich als Risiko für häufigere Waldbrände und bereitet sich darauf vor.
FALSCH! Obwohl besonders die Grüne Partei immer wieder vor mehr Waldbränden durch den Klimawandel warnt, unternimmt die Regierung nichts, um das Land dagegen zu schützen. Deutschland verfügt über kein einziges Löschflugzeug. Die Bundesregierung will auch keine Löschflugzeuge anschaffen. Wenn die Bundesregierung massive Waldbrände wirklich als Bedrohung der Zukunft sehen würde, würde sie das Land dann nicht auf genau solche Szenarien vorbereiten?
Mehr NIUS:
Plötzlich sollen diese Yogaklamotten rechts sein
Neue Studie: Deutschland verliert seine Besten
Polizei Brandenburg warnt Eltern vor „rechtsextremen Online-Strategien“
Trans-„Tochter” von Elon Musk in Dessous: „Trans-Körper werden angefeindet und dämonisiert”
Neue Oxford-Untersuchung zeigt: Über 90 Prozent aller Studien in den Sozialwissenschaften sind links
In Sachsen-Anhalt fordern selbst Linke Abschiebungen
Antisemit der Woche: UN-Generalsekretär António Guterres übt sich in Täter-Opfer-Umkehr und beschuldigt Israel sexueller Gewalt
„Omas gegen Rechts“ bringen neuen KI-Chatbot heraus
Mehr NIUS:
Trans-„Tochter” von Elon Musk in Dessous: „Trans-Körper werden angefeindet und dämonisiert”
Neue Oxford-Untersuchung zeigt: Über 90 Prozent aller Studien in den Sozialwissenschaften sind links
In Sachsen-Anhalt fordern selbst Linke Abschiebungen
Antisemit der Woche: UN-Generalsekretär António Guterres übt sich in Täter-Opfer-Umkehr und beschuldigt Israel sexueller Gewalt
„Omas gegen Rechts“ bringen neuen KI-Chatbot heraus
Gescheiterte Timmy-Rettung sorgt weltweit für Spott: „Deutschland hat den Verstand verloren“
#Männerhass: Wie ständig neue Internettrends Beziehungen schlechtreden
Nach „Lackaffe“-Strafbefehl: Drei weitere Merz-Beleidigungen werden von Staatsanwaltschaft Heilbronn verfolgt
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare