Kostenexplosion bei Kehler Migrantenunterkunft von drei auf vier Millionen Euro
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Die geplante Flüchtlingsunterkunft im Kehler Gebiet „Schneeflären“ wird deutlich teurer als ursprünglich geplant: Statt rund drei Millionen Euro veranschlagt die Stadt nun rund vier Millionen Euro für das Projekt, berichtet Baden Online. Grund für den massiven Kostenanstieg seien vor allem gestiegene Baupreise, zusätzliche Anforderungen an die Außenanlagen sowie erweiterte bauliche Maßnahmen.
Die neue Unterkunft soll 54 Plätze bieten und zur Entlastung der bestehenden Unterkünfte beitragen. Auf dem Gelände an der Astrid-Lindgren-Straße entsteht ein zweigeschossiger Neubau, der sich nach Angaben der Stadt harmonisch in die umliegende Wohnbebauung einfügen soll.
Ausstattung und Gestaltung
Neben dem Gebäude selbst, liegt der Fokus auf der nachhaltigen Gestaltung der Außenanlagen. Laut Planungen sollen unter anderem Blumenwiesen, Baumstandorte sowie Sträucher angelegt werden. Zudem sind Aufenthaltsbereiche, ein Raucherpavillon, Fahrrad-Stellplätze und eine Müllunterbringung vorgesehen.

Auszug aus einem Exposé der Stadt Kehl
Für die Außenanlage allein sind rund 150.000 Euro eingeplant. Die Fertigstellung der Unterkunft ist für das Jahr 2025 oder 2026 angesetzt.
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