Lübeck +++ Stuttgart +++ Würzburg +++ Berlin: Das Wochenende der Gewalt
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An diesem Wochenende kam es zu mehreren Gewaltexzessen in Deutschland. NIUS hat vier dieser Vorfälle dokumentiert. Die Bilanz eines brutalen Wochenendes.
Lübeck
Junge Araber prügeln wie von Sinnen mitten in der Innenstadt. Ein Augenzeuge filmte die tumultartigen Szenen und stellte das Material ins Internet. Darauf ist zu sehen, wie zehn junge Männer aufeinander losgehen, sich hemmungslos prügeln. Ein etwa Mitte 20 Jahre alter Mann mit Bart und Weste drischt mit einem Mülleimer bewaffnet auf einen Mann ein.

Wie von Sinnen: Mit einem Mülleimer bewaffnet geht ein Mann mit Weste auf einen anderen Mann los.
Die Szenerie ist unübersichtlich, der älterere Mann mit weißem Haar liegt auf dem Boden. Direkt neben ihm treten junge Männer einem anderen den Schädel ein. Bei den Tätern scheint es sich um arabischstämmige Männer zu handeln. Öfter ist das Wort Wallah (arabisch für „bei Gott“) zu hören.

Der Mann mit dem roten Einkaufsbeutel, die aggressiven Schläger direkt daneben, Passanten, die nur zusehen.
Das Verrückte: Grund für die Eskalation soll eine Schulveranstaltung gewesen sei, bei der es zum Streit kam! Um die Gruppe zu trennen, rückte die Polizei mit zehn Streifenwagen an. Vier Personen sollen einen Platzverweis erhalten haben. Sie sind zwischen 14 und 43 Jahre alt. Die bittere Bilanz der Schlägerei: Fünf Personen wurden verletzt – teilweise schwer.

Die Lage in der Sandstraße ist unübersichtlich.
Stuttgart
Wie überfordert die Polizei mit der hemmungslosen Gewalt junger Männer zu sein scheint, wird 24 Stunden später erneut deutlich. 700 Kilometer weiter südlich in Baden-Württemberg.

Eine Gruppe von Menschen wird nach Ausschreitungen bei einer Eritrea-Veranstaltung von Polizeikräften eingekesselt.
In Stuttgart kommt es am Samstag bei einer Eritrea-Veranstaltung zu heftigen Ausschreitungen. Bis zu 200 Personen gehen völlig enthemmt aufeinander los. Sie werfen mit Steinen, Flaschen und Holzlatten auf Teilnehmer der Veranstaltung und Polizisten.

24 Polizisten sind bei den Ausschreitungen verletzt worden, zwei davon schwer.
Zehn Beamte werden laut Behördenangaben bei den Angriffen verletzt. Die ernüchternde Bilanz der Polizei: Nur vier Menschen konnten bis zum Abend festgenommen worden. Videos in sozialen Medien zeigen, wie Männer mit Holzlatten und Flaschen auf die Polizisten losgehen. Respekt vor den Gesetzeshütern: Fehlanzeige! 24 Polizisten sind bei den Ausschreitungen verletzt worden, zwei davon schwer.

Eine Gruppe von Menschen wird nach Ausschreitungen bei einer Eritrea-Veranstaltung von Polizeikräften eingekesselt.
Würzburg
In der Nacht zu Sonntag rücken Einsatzkräfte zu einer Diskothek aus. Hier kam es zu einer Messerstecherei. Dabei wurde ein 28-Jähriger getötet, zwei weitere Personen wurden schwer verletzt. Laut Polizei wurde bereits ein Tatverdächtiger festgenommen, er ist 22 Jahre alt, der Auslöser war wohl eine Auseinandersetzung zwischen einem 22-Jährigen und einer Gruppe von drei Männern.

Polizisten stehen in der Nähe des Tatorts. Ein 28-Jähriger ist nach einer Auseinandersetzung in Würzburg gestorben und zwei weitere Männer sind schwer verletzt worden.
Der mutmaßliche Täter soll schließlich ein Messer gezogen und den anderen Männern Stich- und Schnittverletzungen zugefügt haben. Ein 28-Jähriger starb auf dem Weg ins Krankenhaus an seinen schweren Verletzungen. Zwei weitere Personen befinden sich derzeit schwer verletzt im Krankenhaus.
Berlin
Auch die Hauptstadt blieb an diesem Wochenende nicht von Gewalt verschont. Hier ist es gleich zweimal zu Messerangriffen gekommen.
Nach einem Messerangriff in Berlin-Schöneberg hat die Polizei inzwischen einen Tatverdächtigen festgenommen. Der 20-Jährige stellte sich wohl selbst der Polizei. In der Nacht zu Samstag soll er an einem S-Bahnhof einen 22-jährigen Mann mit einem Messer schwer verletzt haben. Das Opfer musste notoperiert werden.

Bundespolizisten überprüfen am Bahnhof Warschauer Straße in Berlin eine Gruppe Männer. (Symbolbild)
Im Stadtteil Spandau wurde ein 46 Jahre alter Mann von jungen Männern schwer verletzt. Ebenfalls mit einem Messer. Nach Polizeiangaben war der Mann mit den Unbekannten in einen Streit geraten.
Vier Städte an einem Wochenende und die Erkenntnis: Wir haben ein Gewaltproblem in diesem Land!
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