Nach der RAF-Festnahme: Diese Journalisten und Aktivisten nehmen die Linksterroristen in Schutz
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Am Montag wurde die RAF-Terroristin Daniela Klette in Berlin-Kreuzberg verhaftet. Demokraten in der ganzen Bundesrepublik freuten sich über diesen, wenn auch verspäteten, Erfolg der Polizei.
Einigen linken Journalisten und Aktivisten stieß die Festnahme dagegen recht sauer auf. NIUS dokumentiert einige aktuelle Beispiele:
„Widerstand heißt Angriff!“
Oliver Rast, Redakteur für Wirtschaft, Arbeit & Soziales bei der linken, überregionalen Tageszeitung Junge Welt, wünschte der Linksterroristin „viel Kraft“. Er verwies auf das „alte Motto aus dem antiimperialistischen Front-Prozess“: „Widerstand heißt Angriff!“. Eine Distanzierung zur linksextremen Gewalt der RAF sieht anders aus.
Ganz im Stile des linksradikalen und israelfeindlichen Straßenkünstlers Sozi36 wurden Matratzen von Berliner Aktivisten bemalt, um sich mit den Terroristen zu solidarisieren. Der X-Nutzer Danny Hillborou machte darauf in einem Beitrag aufmerksam. Die „Matratzen-Vandalen“ wünschten den RAF-Mitgliedern Ernst-Volker Staub, Burkhard Garweg und der inhaftierten Daniela Klette „viel Glück und viel Kraft“.
Auch die Berliner U-Bahn wurde zur Leinwand vieler Solidaritätsbekundungen:
Auch der Freitag-Redakteur Carlos Hanke Barajas drückte seine Solidarität zur Linksterroristin aus. Er schrieb auf X, dass das ZDF-Format „Aktenzeichen-XY“ und die 161 Zuschauer, die Hinweise zur Ergreifung Klettes lieferten, ab jetzt „bei ACAB mitgemeint“ seien. ACAB steht für „All Cops Are Bastards“.
„Hoffentlich kriegen sie euch nie!“
Der „BAK Klassenkampf“, ein Arbeitskreis der „linksjugend solid“ spricht von Repression und schrieb einen längeren Post zur Ergreifung Klettes. Neben einer Freiheits-Forderung für Klette, legitimierte die Gruppe die Gewalt der RAF, da diese sich für „Entnazifizierung“ einsetzte. Banküberfalle seitens der RAF seien gerechtfertigt gewesen, da den linken Terroristen „wenig anderes übrig“ blieb. NIUS fragte bei der Pressestelle der „linksjugend solid“ nach, ob der Arbeitskreis offiziell innerhalb der Jugendorganisation existiert und wie sich die Organisation zu den Äußerungen positioniert – eine Antwort steht bis dato aus.
Bereits eine Woche vor der Festnahme verkündete das linksautonome Zentrum „Rote Flora“ in Hamburg ihre Solidarität mit den Terroristen. Auf einem angebrachten Banner steht „Solidarität mit Burkhard, Daniela und Volker“. Und: „Wir stehen zusammen!“. Im X-Post schreibt die Rote Flora: „Hoffentlich kriegen sie euch nie!“ Diese Hoffnung ist nun zu einem Drittel Geschichte.
Das linksextreme Hilfsnetzwerk „Rote Hilfe e.V.“ warf der Justiz eine „jahrzehntelange Verfolgungswut und (...) staatliches Rachebedürfnis“ vor. Interessanterweise solidarisierten sich zuvor diverse Politiker aus dem linken Spektrum, wie etwa Kevin Kühnert (SPD), mit dem radikalen Verein.
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Amir Makatov
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