Olaf der Bau-Kanzler verspricht: Hier entstehen 6.900 neue Wohnungen ... bis 2042!
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Wohnungsmangel – ein Begriff, der schon lange ganze Städte prägt. Fast überall im Bundesgebiet ist der Wohnraum knapp.
Da verwundert es kaum, dass Bundeskanzler Scholz den Wohnungsbau und neue Bauvorhaben antreiben will. Das Problem ist allerdings: Bauen kostet und ist für Mittelständler oder Privatpersonen nahezu unmöglich geworden – Zinsen und Rohstoffpreise schießen durch die Decke.
Mit anderen Worten: „Wer heute baut, geht bankrott“. Das sagt der Präsident des Zentralen Immobilien-Ausschusses, Andreas Mattern.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) setzte am 27. Februar 2024 den ersten Spatenstich für das Bauprojekt Dietenbach bei Freiburg.
Scholz setzte den ersten Spatenstich für den neuen Stadtteil
Baumeister Scholz setzte nun ein Zeichen beziehungsweise den ersten Spatenstich für ein ambitioniertes Bauprojekt der Stadt Freiburg. In der beschaulichen Universitätsstadt im Südwesten Deutschlands soll jetzt ein komplett neuer Stadtteil samt Wohnraum entstehen: Dietenbach.
Das Wohnungsbauprojekt sieht 6.900 Wohnungen vor, in denen 16.000 Menschen ein neues Zuhause finden können. Zudem wird es drei Stadtbahn-Haltestellen geben, 15 Kilometer Radwegnetz, 22 Kitas und ein Schulcampus. Der neue Stadtteil Dietenbach soll ein „klimaneutraler und bunter Stadtteil werden, mit kurzen Wegen, Freiflächen, Schulen, Sportangeboten und Kitas“.

Olaf Scholz während einer Rede vor der Vorstellung des Wohnungsprojektes in Dietenbach.
Ampel kann Wohnungsbau-Versprechen nicht halten
400.000 neue Wohnungen pro Jahr versprach die Ampel-Regierung in ihrem Koalitionsvertrag. Bauministerin Geywitz musste bereits im vergangenen Herbst das große Neubauversprechen streichen. Es wird während der Ampel-Legislatur unmöglich sein.
Umso spannender, ob wenigstens Dietenbach bis 2042 seine Fertigstellung erreichen wird. Vielleicht findet dann unsere Folge-Generation dort eine Wohnung.
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