Panzerfaustgranate, Maschinenpistole und Kalaschnikow: Das fand die Polizei bei der RAF-Terroristin Klette
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Bei einer großangelegten Durchsuchungsaktion in der Wohnung und dem angrenzenden Gelände der Linksterroristin Daniela Klette hat das Landeskriminalamt Niedersachsen (LKA) gefährliche Gegenstände, darunter Kriegswaffen und Sprengmittel, entdeckt. Diese Funde machten umgehende Evakuierungsmaßnahmen notwendig.
Im Zuge der Aktion, bei der das LKA Niedersachsen Unterstützung vom Bundeskriminalamt und der Polizei Berlin erhielt, kamen diverse gefährliche Waffen zum Vorschein. Unter den sichergestellten Gegenständen befanden sich eine Panzerfaustgranate, verschiedene Munitionsarten sowie Schusswaffen, einschließlich einer Kalaschnikow, einer Maschinenpistole und einer Kurzwaffe samt dazugehöriger Munition, schreibt das LKA Niedersachsen in einer Pressemitteilung.
Aufgrund des hohen Gefährdungspotenzials der gefundenen Gegenstände mussten die Wohnung und das Gebäude geräumt und die Granate sowie die Sprengmittel zur sicheren Entschärfung abtransportiert werden. Die Einsatzmaßnahmen führten zu zeitweisen Evakuierungen und Straßensperrungen in der Berliner Sebastianstraße.

Ein Fahndungsposter der Linksterroristen Garweg und Staub.
Während die unmittelbaren „gefahrenabwehrrechtlichen“ Maßnahmen am Einsatzort abgeschlossen sind und die Anwohner zurückkehren konnten, dauern die Ermittlungen und die Suche nach zwei weiteren flüchtigen Tatverdächtigen, Ernst-Volker Staub und Burkhard Garweg, an. Aufgrund der bei Daniela Klette entdeckten Waffen und Sprengmittel geht die Polizei davon aus, dass auch von den Wohnungen der beiden Flüchtigen eine Gefahr ausgehen könnte.
Die Staatsanwaltschaft Verden und das LKA Niedersachsen appellieren an die Bevölkerung, bei der Fahndung nach den flüchtigen Tatverdächtigen zu helfen und verstärken die öffentlichkeitswirksamen Maßnahmen in Berlin und Umgebung.
Hinweise, die zur Ergreifung der Gesuchten führen könnten, werden dringend erbeten und können beim LKA Niedersachsen unter der Rufnummer 0511 9873-7400 eingereicht werden.
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