Paus-Ministerium unterstützt mit 2 Millionen Euro Steuergeld: Islamismus-Fachstelle für Schulen verharmlost Dschihad und Scharia
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Um „Demokratie zu fördern“, „Vielfalt zu gestalten“ und „Extremismus vorzubeugen“, erhielt die Islamismus-Fachstelle „Ufuq“ bereits über zwei Millionen Euro durch das Förderprogramm „Demokratie leben!“ des Bundesministeriums für Familie, Frauen, Senioren und Jugend.
Das Problem: „Ufuq“ publiziert und bewirbt Lehrmaterialien, die den radikalen Islam verharmlosen.
Seit die muslimische Fastenzeit Ramadan vor drei Tagen begonnen hat, fühlen sich viele Lehrkräfte überfordert: Sie klagen über fastende Schüler, die nicht genug Energie haben, am Unterricht teilzunehmen, sich nicht konzentrieren können oder aggressiv sind.

Vor allem der Sportunterricht stellt wahrend des Ramadans eine Herausforderung für Lehrer und Schüler dar, da die Fastenden keine Flüssigkeit zu sich nehmen dürfen.
Über zwei Millionen Euro Ausgaben für angebliche Islamismus-Fachstelle
Die Fachstelle „Ufuq“ für „Pädagogik zwischen Islam, antimuslimischem Rassismus und Islamismus in Berlin“ soll Lehrer bei Problemen rund um den Islam und den Ramadan beraten. Ufuq ist ein arabisches Wort und bedeutet so viel wie Horizonte oder auch Perspektiven. Die Fachstelle wirbt auf ihrer Internetseite mit Arbeitshilfen und Lehrmaterialien, die Informationen zu den Themen Islam, antimuslimscher Rassismus und Islamismus bieten sollen.
Die Fachstelle hat in den Jahren 2020 bis 2024 – als Bestandteil des Kompetenznetzwerks im Themenfeld islamistischer Extremismus – eine Fördersumme von 2.004.725,32 Euro durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ erhalten.
Mehr lesen: Förderprogramm „Demokratie leben!“: So finanziert der Staat linke Ideologie
Der Dschihad und die Scharia sind harmlos
Doch statt fachlicher Informationen über die islamische Lehre und den Islamismus finden sich auf der Internetseite der Fachstelle vor allem Materialien, die wie Werbeprospekte für die zweitgrößte Religion der Welt wirken.

In diesem Faltblatt der Fachstelle „Ufuq“ werden der Dschihad und die Scharia positiv konnotiert.
So wird in dem Faltblatt „Was ist was? Islam in der politischen Bildungsarbeit“ das islamische Rechtssystem der „Scharia“, das Gesetzgebungen alleine aus dem Koran ableitet und Frauenrechte stark einschränkt, als „Meditation“ und „Hingebung“ bezeichnet.
Auch der Begriff des Dschihad, also des heiligen islamischen Krieges, der eine aktive militärische Expansion mit dem Ziel der Ausbreitung der islamischen Religion verfolgt, wird in der Broschüre umgedeutet und als „Bemühung darum, ein guter Mensch zu sein“ bezeichnet.
Trotz islamistischer Radikalisierungstendenzen an deutschen Schulen und Skandalen – wie etwa der versuchten Durchsetzung von Scharia-Regeln durch Schüler an einer Neusser Schule oder Kalifatsforderungen bei radikal islamistischen Demonstrationen in Essen – wird weder das Konzept des Dschihads noch das Konzept der Scharia in der Broschüre kritisch beleuchtet. Stattdessen sollen laut der Fachstelle Lehrkräfte für den Islam sensibilisiert werden. Darüber hinaus wird die „überwiegend negative“ Konnotation der Begriffe Dschihad und Scharia in Deutschland kritisiert.

In Essen forderten islamistische Gruppierungen bei einer Pro-Palästina Demo die Einführung eines Kalifats in Deutschland.
Schulische Anforderungen sollen an Muslime angepasst werden
Neben Einordnungen über den Islam gibt die Fachstelle, die sich selbst als „Ansprechpartner für Einrichtungen der Bildungs- und Jugendarbeit“ bezeichnet, auch konkrete Empfehlungen für den Umgang mit muslimischen Schülern während des Ramadans: In einem interaktiven Schaubild wird an Lehrkräfte appelliert, dass die Schule „kein (religions-)neutraler Ort“ sei und es angemessen wäre, wenn Lehrer „die Fastenzeit in ihre Jahresplanung“ einbeziehen oder ihre „Anforderungen an Schüler*innen im Sportunterricht“ anpassen.

Die Schule als religiöser Raum. In diesem interaktiven Schaubild auf der Internetseite von Ufuq.de sollen Lehrkräfte lernen, sich den Traditionen ihrer muslimischen Schüler anzupassen.
Außerdem sollen laut „Ufuq“ Lehrer „ihre Anerkennung des Ramadans und der Fastenden signalisieren“, etwa indem sie die Feiertage in der Jahresplanung beachten und nicht das Gefühl vermitteln, Fasten sei ungesund – oder zu einem gemeinsamen Iftar-Essen (Fastenbrechen) in Kooperation mit Eltern einladen, um das Gefühl der Zusammengehörigkeit aller Beteiligten zu stärken.
Bei Sorgen rund um den Ramadan wird Lehrern geraten, sich an „Imame oder islamische Vereine und Moscheegemeinden“ zu wenden.
Fasten heißt, gottgefälliges Verhalten einzuüben
Neben eigenen Materialien gibt „Ufuq“ auch Literatur- und Aufklärungsempfehlungen an Lehrkräfte und Pädagogen. Zum Beispiel die sogenannte „Neuköllner Empfehlung“ – eine Handreichung zum Thema Ramadan und Schule der regionalen Schulaufsicht Neukölln und der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie –, die nach eigenen Angaben durch „Gespräche mit Vertreterinnen und Vertretern von Moscheen und Vereinen, die in der Familienberatung tätig sind, entstanden sind.“

Diese Broschüre empfiehlt Ufuq Lehrkräften, die sich über den Islam informieren möchten.
In der Handreichung wird unter anderem gesagt: „Es gibt keinen Zwang in der Religion. Eine gesundheitliche Gefährdung des Kindes oder Jugendlichen ist nicht im Sinne des Islam. Im Grundschulalter beginnt – soweit das Kind dies wünscht – das Heranführen des Kindes an das Fasten. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten.“ Und: „Fasten heißt, gottgefälliges Verhalten einzuüben.“ Auch an dieser Stelle erfolgt keinerlei kritische Auseinandersetzung mit den gesellschaftlichen und sozio-kulturellen Gründen, die der Auslöser für das Fasten bei muslimischen Kindern sein können.
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