Punk-Legende von den Sex Pistols: „Die Welt ist viel zu weit nach links gerückt“
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„Punk’s not dead“, beweist die „Sex Pistols“-Legende John Lydon.
„Die Welt ist viel zu weit nach links gerückt“, beklagte der Sänger der legendären britischen Punkband, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Johnny Rotten, im Interview mit der Welt. Überall gebe es nur noch Symbolpolitik, die er als „herablassend“ empfinde. Schwarze würden mitunter ins Fernsehen eingeladen werden, nur weil sie schwarz seien, und es im Trend sei.

Die Sex Pistols im Jahr 1976
Auch was das Thema Zuwanderung angeht, hat Lydon eine klare Haltung. Die Linken engagierten sich für grenzenlose Zuwanderung und setzten geregelte Migration mit Rassismus gleich. „Sagt man etwas dagegen, wird man als Rassist abgestempelt“, macht der Sänger deutlich. So zerstöre die Politik die Werte der Arbeiterklasse, die auf Liebe, Empathie und Respekt basierten.
„Dann wird das Ende der Welt nah sein“
Doch damit war der Punk noch nicht fertig. Die Mehrheit der Leute folge jeder neuen Politik blind, als handle es sich um eine Religion. „Und wenn die kritische Masse an solchen Menschen erreicht sein wird, dann wird das auch das Ende der Welt sein“, so der 67-Jährige.

Lydon ist für seine scharfe Zunge berüchtigt
Kritik erntete auch das britische Königshaus. Da Charles III. „nicht der Gescheiteste auf diesem Planeten“ sei, versuche der Monarch „verzweifelt, sich bei den Woken anzubiedern“.
Es war nicht das erste Mal, dass der Sänger der „Sex Pistols“ kontroverse Positionen einnahm: „Nun, los geht’s. Die Arbeiterklasse hat gesprochen und ich gehöre zu ihnen und halte zu ihnen, kommentierte er im Observer den Brexit. Beim US-Wahlkampf unterstützte er den Republikaner Donald Trump.
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Julian M. Plutz
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