Regenbogen-Index: Regierungs-Behörde zensiert kritischen Trans-Ratgeber
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Rap-Songs, heftige Horror-Filme oder blutige Videospiele: In Deutschland landen jugendgefährdende Inhalte auf dem Index. Jetzt hat die Bundeszentrale für Kinder- und Jugendmedienschutz einen Trans-Ratgeber indiziert, der Kinder vor der Geschlechtsumwandlung bewahren will. Die Behörde ist dem Familienministerium von Lisa Paus (Grüne) untergeordnet.
Die Zensur zeigt, wie willkürlich die Zensur im Namen des Regenbogenflagge vorgeht: Denn, während in den Beiträgen von ARD und ZDF „Trans-Kindern“ Pubertätsblocker gespritzt werden, wird die Arbeit von Frauen, die dem Trans-Trend kritisch gegenüber stehen, mit staatlicher Unterstützung unterdrückt.
Konkret geht es um den Ratgeber „Wegweiser aus dem Transgenderkult“, der von der Initiative „Lasst Frauen sprechen“ veröffentlich wurde und hart mit dem Trans-Aktivismus ins Gericht geht. Er wird als sektenartiger Trend bezeichnet, der einen Keil zwischen Kind und Familie treibt und die Jugendlichen zu Hormonbehandlungen und irreversiblen Operationen drängt.

In den Augen von Staatssekretär Sven Lehmann gefährlich: Dieser Ratgeber steht jetzt auf dem Index
Den Eltern werden Tipps gegeben, wie sie mit ihren Kindern umgehen können, falls die Kinder in diesen Strukturen gefangen sind und den Zugang zum Kind verloren haben. Den Eltern wird erklärt, wie sie ihr Kind dabei unterstützen können, den Hass auf den eigenen Körper zu überwinden und wie sie gemeinsam die wahren Gründe für das Unwohlsein ergründen können, bevor man zu Pubertätsblocker und irreversiblen Operationen greift.
Der Queer-Beauftragte Sven Lehmann machte daraufhin gegen die Broschüre auf Twitter mobil, indem er sich dafür aussprach, sie bei der Prüfstelle seines eigenen Ministeriums zu melden. Der Grund: Eltern, die ihre Kinder vor einer Transition bewahren wollen, würden ihre Kinder – wie Homosexuelle – „umpolen“.
Ich begrüße sehr, wenn diese „Broschüre“ der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien vorgelegt wird! https://t.co/evVrismb3V
— Sven Lehmann (@svenlehmann) May 3, 2023
Mit Erfolg. NIUS erfuhr: Nach dem Aufruf von Sven Lehmann tagte ein 12-köpfiges Gremium, das am Donnerstag den Autorinnen mitteilte, dass die Broschüre auf den Index gesetzt wird. Das bedeutet: Die Broschüre darf nicht mehr im Netz beworben oder verteilt werden. Auch müssen die Autorinnen sicherstellen, dass Kinder keinen Zugriff auf die Broschüre haben. Das kann in der Praxis nur gewährleistet werden, indem die Broschüre aus dem Netz genommen wird – was einer Zensur gleich kommt.
Es ist bemerkenswert, dass ausgerechnet eine Broschüre als jugendgefährdend eingestuft wird, die Eltern über die Gefahren des Trans-Aktivismus aufklärt. Denn ein genauerer Blick in queere Ratgeber, TikTok-Videos und TV-Beiträge zeigt, dass die Jugendprüfstelle besser ein Auge auf eine ganz andere Gruppe werfen sollte: die Trans-Community.
Sehen Sie hier die NIUS-Reportage: Trans ist Trend – wie eine Ideologie unser Land verändert
So häufen sich die Vorfälle, in denen LGBTQ-Aufklärungsbücher mit pornografischen Darstellungen in Schulbibliotheken ausgestellt werden (NIUS berichtete). Immer häufiger tauchen TikTok-Videos auf, in denen Jugendliche die Narben ihrer Brustamputation zeigen oder Werbung für Hormonbehandlungen oder Genitaloperationen machen.
Selbst ARD und ZDF zeigen in einer Dokumentation wie man „Trans-Kindern“ starke Medikamente spritzt, die die Pubertät der Kinder aufhalten, mit verheerenden Nebenwirkungen verbunden sind und die Kinder in der Mehrheit der Fälle für ihre Leben lang sterilisieren. Das Familienministerium bezeichnet diese Pubertätsblocker in Aufklärungsborschüren als eine geeignete medizinische Behandlung und empfiehlt Internetseiten wie queerlexikon.de auf denen auf BDSM-Stammtische verweisen werden.
Glaubt man der Prüfstelle, müssten genau solche Inhalt auf dem Index landen. So heißt es auf der Homepage der Behörde, dass man Kinder nicht nur vor Gewalt, sondern auch vor „gewaltvoller Sexualität“ (wie BDSM-Fetisch), „Verherrlichung von Drogenkonsum“ und „selbstverletzenden Verhalten“ (wie etwa Magersucht) schützen müsse.
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Judith Sevinç Basad
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