Repräsentative Insa-Umfrage: Zwei Drittel beklagen Rassismus gegen Weiße
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Eine exklusive Insa-Umfrage im Auftrag von NIUS birgt politischen Sprengstoff: Eine Mehrheit der Deutschen will keine Flüchtlinge aus islamischen Ländern mehr aufnehmen und hat Angst, zur Minderheit im eigenen Land zu werden.
Die Bilder der Islamisten-Demonstration in Hamburg gingen am vergangenen Wochenende durchs ganze Land. „Kalifat ist die Lösung“, lautete nur eine der Parolen, die auf Schildern zu lesen waren. Beispiele wie diese zeigen: Der Islam gewinnt hierzulande an Einfluss. Deutschland verändert sich, und zwar drastisch. Grünen-Politikerinnen wie Katrin Göring-Eckhardt „freuen“ sich darauf, viele Menschen blicken jedoch mit Sorge auf die dramatischen kulturellen und gesellschaftlichen Folgen, die eine fehlgeleitete Migrations- und Integrationspolitik nach sich ziehen.
NIUS wollte wissen, wie die Bevölkerung in Deutschland über Fragen der Einwanderung, Integration und Demografie tatsächlich denkt und beauftragte beim Meinungsforschungsinstitut Insa eine Umfrage, die es in dieser Form so noch nie gab. Vom 26. bis zum 29. April nahmen 2.004 Personen ab 18 Jahren an der repräsentativen Befragung teil. Die Antworten auf die sieben Aussagen zeigen ein ungefiltertes und zugleich bemerkenswertes Bild über die Ängste, Sorgen und Empfindungen der Deutschen.
Aussage 1: „Deutschland sollte grundsätzlich keine Flüchtlinge aus islamischen Ländern mehr aufnehmen.“
Eine absolute Mehrheit der Bevölkerung möchte keine Flüchtlinge aus dem islamischen Kulturkreis mehr aufnehmen. 52 Prozent gaben „stimme zu“ oder „stimme eher zu“ an. 34 Prozent sagten „stimme nicht zu“ oder „stimme eher nicht zu“. 14 Prozent machten keine Angabe oder wussten keine Antwort. Viele Kommunen und Gemeinden sind bereits jetzt völlig überlastet, das erkennt offenbar auch eine Mehrheit in Deutschland, die nun eine Obergrenze von 0 für Flüchtlinge aus islamischen Ländern fordert.

Einen entsprechenden Beschluss, für einen gewissen Zeitraum keine Flüchtlinge aus mehrheitlich muslimischen Staaten aufzunehmen, hatte im Januar 2017 beispielsweise US-Präsident Donald Trump unterschrieben und dafür heftige Kritik einstecken müssen. In Deutschland gibt es laut den Insa-Zahlen sogar eine Mehrheit dafür, dauerhaft keine Personen aus muslimischen Ländern mehr über das Asylsystem aufzunehmen. Unabhängig davon, wie diese Frage rechtlich zu bewerten ist: Die Menschen in Deutschland lehnen die momentane Migrationspolitik der Bundesregierung damit eindeutig ab. Allein im vergangenen Jahr kamen über 461.000 Menschen über das Asylsystem oder den Familiennachzug nach Deutschland – eine deutliche Mehrheit von ihnen stammt aus islamischen Ländern.
Aussage 2: „Ich habe Angst, dass Deutsche zur Minderheit in Deutschland werden.“
In vielen Großstädten in Deutschland wie Frankfurt am Main, Offenbach oder Heilbronn stellen Deutsche ohne Migrationshintergrund zwar noch die größte Gruppe, aber keine absolute Mehrheit mehr. Die demografischen Verhältnisse in Deutschland kippen. Lag der Ausländeranteil vor der Flüchtlingskrise 2015 noch bei 8,3 Prozent, liegt er mittlerweile bei über 16 Prozent.
Die Sorge vieler Einheimischer, zur Minderheit im eigenen Land zu werden, wächst. Es ist längst keine „rechte Minderheit“ mehr, die so denkt. 54 Prozent der Befragten haben Angst, dass Deutsche zur Minderheit im eigenen Land werden. 37 Prozent teilen dieses Gefühl nicht. Neun Prozent gaben keine Antwort oder wussten nicht, was sie antworten sollen.

Aussage 3: „In bestimmten Gegenden meiner Stadt bzw. meinem Dorf habe ich das Gefühl, nicht mehr in Deutschland zu sein.“
Die derzeitige Einwanderung sorgt für ein verändertes Straßenbild in den Innenstädten. Viele Menschen bewerten diese Entwicklung als negativ. Über die Hälfte der Deutschen (57 Prozent) fremdelt in bestimmten Stadtteilen ihres Wohnortes. 36 Prozent verneinen diese Aussage. Auch anhand dieser Zahlen zeigt sich ein deutliches Unbehagen, das sich aus den Folgen einer verfehlten Migrations- und Integrationspolitik speist.

Aussage 4: „In Deutschland gibt es nicht nur Rassismus gegen Schwarze, sondern auch Rassismus gegen Weiße.“
Wikipedia deutet „Rassismus gegen Weiße“ als „Kampfbegriff von Rechten und Konservativen“. Zahlreiche Vertreter der „woken“ Linken bestreiten, dass es einen solchen Rassismus gegen weiße Personen überhaupt gibt, denn „was als normal gilt, wird von weißen cis Männern bestimmt“, wie die Autorin Emilia Roig in der Zeit erklärte.
Im Januar 2023 hatte Ex-Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen eine größere Debatte um das Thema ausgelöst, weil er im Interview mit dem Journalisten Alexander Wallasch einen „Rassismus gegen Weiße“ beklagt hatte. Das CDU-Präsidium unter Friedrich Merz legte ihm damals aufgrund seiner Aussagen einen Austritt aus der Partei nahe. Eine absolute Mehrheit der Deutschen gibt Maaßen jedoch Recht und meint: In diesem Land gibt es nicht nur einen Rassismus gegen Schwarze, sondern auch gegen Weiße. Fast zwei Drittel aller Befragten (65 Prozent) stimmen dieser Aussage zu. Eine Minderheit von 22 Prozent lehnt den Satz ab.

Aussage 5: „Ich glaube, dass Europäer nach und nach durch Einwanderer aus Afrika und dem Nahen Osten ersetzt werden.“
Diese Frage ist besonders brisant. Das Bundesamt für Verfassungsschutz deutet Begriffe wie „Großer Austausch“ oder „Bevölkerungsaustausch“ als rechtsextreme Verschwörungsvokabeln. Die Wortwahl stammt ursprünglich vom französischen Autor Renaud Camus, der 2011 ein Buch unter dem Titel „Le grand remplacement“ veröffentlichte. Der Begriff beschreibt die demografische und kulturelle Ersetzung der europäischen Population durch nicht-weiße Einwanderer, vornehmlich aus Afrika und dem Nahen Osten.
Eine Mehrheit der Deutschen stimmt einer entsprechenden Aussage offenbar zu. 45 Prozent sagen „stimme zu“ oder „stimme eher zu“, 41 Prozent verneinen die Aussage. 14 Prozent wissen keine Antwort oder wollen dazu keine Äußerung treffen.

Aussage 6: „Ich glaube, dass sich Migranten größtenteils gut in Deutschland integriert haben.“
Im Zuge der Flüchtlingskrise hatte die damalige Kanzlerin Angela Merkel am 31. August 2015 den Satz „Wir schaffen das“ geprägt. Die Aussage wurde zum Kern einer „Willkommenskultur“, die in Politik und Medien gepredigt wurde. Die Insa-Zahlen jedoch beweisen: Der Großteil der Bevölkerung denkt anders. Sie halten die Migrationspolitik für gescheitert. Nur 29 Prozent der Befragten glauben, dass sich die meisten Einwanderer in Deutschland gut integriert haben. 58 Prozent sehen dies anders.

Aussage 7: „Die derzeitige Migration überlastet das deutsche Schulsystem.“
Derzeit stehen viele Schulen, vor allem in den Großstädten, aufgrund der Belastungen durch die anhaltende Masseneinwanderung vor zahlreichen Problemen. Immer wieder geraten Problemschulen in den Fokus und verdeutlichen beispielhaft, wie dramatisch die Lage im Bildungssystem tatsächlich ist.
An einer Gesamtschule in Neuss spielten sich kürzlich muslimische Schüler als Scharia-Polizei auf. Es ist nicht der erste derartige Fall in Nordrhein-Westfalen. Auch andernorts sorgt Migration für Probleme, da viele Kinder kaum Deutsch sprechen. In der Grundschule Gräfenau in Ludwigshafen haben in diesem Jahr von 490 Schülern in den Klassenstufen 1 bis 4 rund 440 einen Förderbedarf, mehr als 170 Kinder fallen in die Kategorie „nahezu ohne Deutschkenntnisse“. Wenig verwunderlich also, dass angesichts dieser Verhältnisse 75 Prozent der Bevölkerung meint: „Die derzeitige Migration überlastet das deutsche Schulsystem.“

Natürlich zeigen sich auch deutliche Unterschiede in den Antworten auf die sieben Aussagen, wenn man die Parteipräferenz der Befragten betrachtet. Dazu erscheint im Laufe des Tages ein weiterer Text bei NIUS.
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