Repräsentative Umfrage: Mehrheit der Deutschen fühlt sich von Bundespräsident Steinmeier nicht repräsentiert
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Das Staatsoberhaupt der Bundesrepublik Deutschland hat keinen Rückhalt bei den Bürgern der Bundesrepublik Deutschland. Das zeigt eine exklusive INSA-Umfrage für NIUS.
Eine Mehrheit fühlt sich von Frank-Walter Steinmeier NICHT repräsentiert (48 Prozent). 40 Prozent fühlen sich repräsentiert, 13 Prozent wissen es nicht oder machen keine Angabe.
Spannend: Nur 12 Prozent fühlen sich von Steinmeier „sehr repräsentiert“, 25 Prozent der Deutschen dagegen „gar nicht repräsentiert“.

Die Kernaussage dieser Umfrage ist deshalb bemerkenswert, weil genau das Steinmeiers Job ist: Deutschland repräsentieren. Im Grundgesetz ist geregelt, dass er „kein anderes besoldetes Amt, kein Gewerbe und keinen Beruf ausüben und weder der Leitung noch dem Aufsichtsrate eines auf Erwerb gerichteten Unternehmens angehören“ darf. Er soll unparteiisch über den Dingen stehen, als 1. Bürger im Staat vertritt er die Bundesrepublik völkerrechtlich, ernennt und entlässt nach der Wahl im Parlament den Kanzler, unterzeichnet Gesetze, darf sogar Menschen begnadigen. Die ganze Rolle des Amtes ist darauf zugeschnitten, das Land zu repräsentieren.
Wenn eine Mehrheit im Land durch den Mann, der alle Deutschen repräsentieren soll, nicht mehr repräsentiert fühlt, spricht das nicht für Steinmeiers Auftritt als Staatsoberhaupt …
Steinmeier wurde 2017 von der Bundesversammlung gewählt und 2022 wiedergewählt – eine 3. Amtszeit ist nicht möglich, bis 2027 wird Steinmeier also im Amt bleiben.

2017: Die Bundesversammlung wählt Steinmeier zum deutschen Bundespräsidenten
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