Selbst 62 Prozent der SPD-Wähler halten das Bürgergeld für zu hoch
Ein Beitrag von
Die Überschrift ist fulminant, der dazugehörige Text dazu noch viel brisanter: „Die demotivierte Gesellschaft“ titelt die FAZ am Donnerstagmorgen.
Im dazugehörigen Text zeichnet Renate Köcher, Chefin des renommierten Meinungsforschungsinstituts Allensbach, ein bemerkenswertes Sittengemälde unserer Zeit. Die Kernbotschaft: „Eine Mehrheit glaubt, hohe Sozialleistungen schadeten der Leistungsbereitschaft.“
Und diese Botschaft wird mit Zahlen unterfüttert. Die Mehrheit im Land (53 Prozent) sagt, dass Menschen, die sich anstrengen und viel arbeiten, „allmählich die Dummen“ sind. In schwächeren sozialen Schichten sind 67 Prozent dieser Ansicht, in der Mittelschicht sind es 55 Prozent, im hohen sozioökonomischen Bereich 38 Prozent.
55 Prozent der Deutschen sagen, dass die Bereitschaft, im Job großen Einsatz zu zeigen, abgenommen habe. 32 Prozent sagen, es habe sich nicht viel verändert – nur 3 Prozent glauben, dass die Bereitschaft zugenommen habe.

FAZ: „Deutsche Fragen – Deutsche Antworten“
70 Prozent sagen: Der Unterschied zwischen dem Arbeitseinkommen und der Höhe staatlicher Unterstützung ist NICHT groß genug, um einen Arbeitsanreiz zu haben. Besonders brisant ist folgende FAZ-Passage: „Von den SPD-Anhängern halten 62 Prozent die Höhe des Bürgergeldes für ein Beschäftigungshindernis.“ Heißt: Selbst die SPD-Wähler empfinden das SPD-Bürgergeld als absolute Demotivation für die eigene Arbeit und glauben, dass Mitmenschen lieber Bürgergeld beziehen als selbst zu arbeiten.
Politik trägt Mitschuld am Arbeitskräftemangel
81 Prozent der Deutschen sind sich auch im Klaren darüber, dass Bürgergeld-Bezieher nicht nur Geld vom Staat bekommen, sondern dazu auch noch die Kosten für Miete und Heizung übernommen werden. In Zeiten von explodierenden Energie- und Mietkosten eine wichtige Information, die in vielen Fällen noch wertvoller als das einfache Bürgergeld ist.
Die FAZ schreibt weiter: „Die große Mehrheit der Bevölkerung ist der Ansicht, die Politik trage eine wesentliche Mitschuld an dem sich zuspitzenden Arbeitskräftemangel.“ Denn: Zwei von drei Deutschen (66 Prozent) sagen, dass die hohen staatlichen Unterstützungsleistungen es zunehmend unattraktiver machen, sich einen eigenen Job zu suchen.
Mehr NIUS:
Plötzlich sollen diese Yogaklamotten rechts sein
Neue Studie: Deutschland verliert seine Besten
Polizei Brandenburg warnt Eltern vor „rechtsextremen Online-Strategien“
Trans-„Tochter” von Elon Musk in Dessous: „Trans-Körper werden angefeindet und dämonisiert”
Neue Oxford-Untersuchung zeigt: Über 90 Prozent aller Studien in den Sozialwissenschaften sind links
In Sachsen-Anhalt fordern selbst Linke Abschiebungen
Antisemit der Woche: UN-Generalsekretär António Guterres übt sich in Täter-Opfer-Umkehr und beschuldigt Israel sexueller Gewalt
„Omas gegen Rechts“ bringen neuen KI-Chatbot heraus
Mehr NIUS:
Trans-„Tochter” von Elon Musk in Dessous: „Trans-Körper werden angefeindet und dämonisiert”
Neue Oxford-Untersuchung zeigt: Über 90 Prozent aller Studien in den Sozialwissenschaften sind links
In Sachsen-Anhalt fordern selbst Linke Abschiebungen
Antisemit der Woche: UN-Generalsekretär António Guterres übt sich in Täter-Opfer-Umkehr und beschuldigt Israel sexueller Gewalt
„Omas gegen Rechts“ bringen neuen KI-Chatbot heraus
Gescheiterte Timmy-Rettung sorgt weltweit für Spott: „Deutschland hat den Verstand verloren“
#Männerhass: Wie ständig neue Internettrends Beziehungen schlechtreden
Nach „Lackaffe“-Strafbefehl: Drei weitere Merz-Beleidigungen werden von Staatsanwaltschaft Heilbronn verfolgt
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare