Nach Terror auf Weihnachtsmärkten: So viel kostete der Schutz vor Auto-Anschlägen in deutschen Städten
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Bittere Bilanz der Migration: Deutsche Städte stecken massiv Steuergeld in die Sicherheit von Weihnachtsmärkten. Diese wurden immer wieder Ziele von islamistisch motivierten Terroranschlägen – zuletzt in Magdeburg im Dezember 2024. Die Tatwaffen: Lastwagen und gewöhnliche Autos.
NIUS fragte bei deutschen Großstädten nach, wie viel die Absperrungen kosten, die solche Anschläge verhindern sollen. Kostenpunkt allein bei vier Städten: mehr als 16 Millionen Euro Steuergeld.

Mit solchen Pollern sichert die Stadt Berlin den Breitscheidplatz am Kurfürstendamm.
Die „neue Waffe Auto“
Die Polizei spricht seit Jahren von der „neuen Waffe Auto“, einem leicht zugänglichen Mittel, das nicht nur psychisch labilen Tätern, sondern auch islamistischen Terroristen jederzeit zur Verfügung steht. Deshalb kaufen und installieren deutsche Städte sogenannte „Zufahrtssperren“, die einem Fahrzeug das Anfahren unmöglich machen sollen. In Nebenstraßen und vor dem Einlass stehen seit ein paar Jahren riesige Betonblöcke, Absperrungen und Poller, die sich in den Motorraum fressen sollen, sobald sie angefahren werden.

„Merkel-Lego“: Die Betonsteine kamen nach dem Terroranschlag auf dem Berliner Breitscheidplatz auf zahlreichen Weihnachtsmärkten zum Einsatz.
NIUS hat die Verwaltungen großer Städte angefragt, um herauszufinden, wie viel sie in den vergangenen drei Jahren für sogenannte „Zufahrtssperren“ ausgegeben haben:
- Berlin investierte 4,1 Millionen Euro in Poller und sonstige Sperren.
- Stuttgart bezahlte 3,3 Millionen Euro und plant für das Jahr 2025 weitere 2,4 Millionen Euro auszugeben.
- Frankfurt am Main zahlte für die vergangenen drei Jahre knapp 4 Millionen Euro.
- Die Stadt Köln investierte 1,67 Millionen Euro und plant für das kommende Jahr weitere 1,1 Millionen auszugeben.
Zusammengerechnet flossen – allein in diesen vier Städten – mehr als 16 Millionen Euro in Poller und Betonbarrieren. Andere Städte verweigerten die Herausgabe der Kosten, da das möglicherweise „sicherheitsrelevante Informationen“ preisgeben würde.

Am 13. Februar 2025 fuhr Farhad N. mit einem Auto in eine Verdi-Demonstration in München. Es starben zwei Menschen, über 40 wurden verletzt.
Die Anschläge, die zu diesen massiven Schutzmaßnahmen geführt haben, sind jedem noch im Gedächtnis. In Berlin raste 2016 Anis Amri in den Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidtplatz, tötete 13 Menschen und verletzte unzählige weitere. In Magdeburg fuhr Taleb al-Abdulmohsen am 20. Dezember 2024 durch einen Weihnachtsmarkt. Er tötete mit dem Auto-Anschlag sechs Menschen und verletzte mindestens 323 Besucher – teils schwer.
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Marc Sierzputowski
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