„The Book of Clarence“: In diesem Film ist Jesus ein schwarzer Mann
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Im neuen Film „The Book of Clarence“ des britischen Regisseurs Jeymes Samuel ist Jesus schwarz. Der Streifen soll Anfang 2024 in die Kinos kommen.
„Ein vom Pech verfolgter Jerusalemer unternimmt den fehlgeleiteten Versuch, aus dem Aufstieg seiner Berühmtheit Kapital zu schlagen und den Messias zu seinem persönlichen Vorteil zu beeinflussen. Die Reise führt ihn auf eine Entdeckungsreise des Glaubens und auf einen unerwarteten Weg“, schreibt die Filmdatenbank IMDb.

Eine klassische Darstellung von Jesus – ebenfalls historisch inkorrekt.
Die Bevökerung Jerusalems, die Hauptfigur und sogar Jesus Christus werden im Film als Schwarze dargestellt. Historisch ist das nicht korrekt. Forschungen an antiken Skeletten in Israel deuten darauf hin, dass die Judäer der damaligen Zeit biologisch irakischen Juden nahe waren, so der Anthropologe Yossi Nagar.
Jesus hatte höchstwahrscheinlich braune Augen, dunkelbraunes bis schwarzes Haar und olivbraune Haut. Die einzigen Weißen in diesem Film sind jedoch die Römer. Ob der Film der Dynamik der Diversität folgt, wie im Film Cleopatra, in welchem die ägyptische Königin, mit griechischer Abstammung, ebenfalls als Schwarze dargestellt wurde, ist unklar. Vielleicht bedienen sich die Filmemacher auch der Theorie der kontroversen „Black Hebrew Israelites“ die davon ausgehen, dass Schwarze die wahren Israeliten bzw. Juden sind.
Der von US-Rapper Jay-Z mitproduzierte Film soll im ersten Quartal 2024 in die Kinos kommen.
Der Trailer:
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