Nach Tod der Schimpansenforscherin Jane Goodall: Hollywoods Klima-Heuchler machen sich zum Affen
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Sie war die Ikone der Umwelt-Aktivisten-Szene. Mit 91 Jahren ist die britische Affenforscherin Jane Goodall gestern in Kalifornien gestorben.
Den Tod der Naturschützerin nehmen jetzt Hollywoods größte Klima-Heuchler zum Anlass, um sich selbst vorteilhaft in Szene zu setzen. Aus der Trauer wird ein Affenzirkus der Promi-Eitelkeiten.
Da wären Prinz Harry, aktuell Rang fünf der britischen Thronfolge, und seine Frau Meghan. Die Sussexes brauchen nach ihrem Zoff mit dem englischen Königshaus und allerhand Netflix-Flops dringend gute Publicity. Sie trauern in einem Statement für das Magazin People um die „visionäre Humanistin, Wissenschaftlerin, Freundin des Planeten und Freundin von uns“. Goodall habe sogar deren neugeborenen Sohn Archie im Arm gehalten.

Das Herzog-Paar von Sussex nutzt den Tod von Goodall für PR
Promi-Beileidsbekundungen von Biden bis DiCaprio
Der ehemalige US-Präsident Joe Biden lässt auf X verlautbaren, Jane Goodalls Aktivismus, Vision und Botschaft der Hoffnung hätten eine globale Bewegung zum Schutz des Planeten mobilisiert.

Und Kanadas Ex-Premier Justin Trudeau, der mitten in der Pandemie zum Klimagipfel ins schottische Glasgow flog, jammert auf X, sein Herz sei gebrochen.
Auch in Deutschland würdigen Promis wie Philosoph Richard David Precht die Affenforscherin. Der grüne Ex-Landwirtschaftsminister Cem Özdemir postet auf dem Kurznachrichtendienst Bluesky ein gemeinsames Foto und schreibt: „Dr. Jane Goodall, was für eine starke und mutige Frau.“

Trauert um die „Heldin für den Planeten“: Jetsetter Leonardo DiCaprio
Die herzlichsten Beileidsbekundungen kommen von einem Mann, der im vergangenen Jahr Tausende Meilen mit dem Privatjet zurücklegte und durch zahllose Yachturlaube Schlagzeilen machte: Oscarpreisträger Leonardo DiCaprio, der immer wieder beweist, was für ein grandioser Schauspieler er ist. Für den 50-Jährigen war Jane Goodall eine „wahre Heldin für den Planeten“. Alle sollten jetzt zum Schutz der gemeinsamen Umwelt für sie die Fackel tragen. Dafür gibt’s 215.000 Likes.
Auch die in Ungnade gefallene US-Talkmasterin Ellen DeGeneres beeilt sich, ihre Zugehörigkeit zu den Guten zu zeigen und postet auf Instagram: „Danke Jane für all das Gute, das du getan hast. Du hast Schranken für Frauen auf der ganzen Welt durchbrochen.“
Während viele Affenarten bedroht sind, ist eine Spezies offenbar überaus widerstandsfähig: die der Hollywood-Heuchler.
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