„Trans – sehen, fühlen, verstehen”: Transfrau hält Elternabend an Gesamtschule
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„Das Thema Transgender spielt zunehmend auch an Schulen in verschiedenen Bereichen eine Rolle“, behauptet der Förderverein für Schulsozialarbeit der Wilhelm-Löhe-Gesamtschule in Nürnberg. Am 9. Juli soll deshalb eine Trans-Frau auf einem Elternabend darüber informieren.
Patricia Sophie Schüttler und Sandra Höstermann-Schüttler sind seit knapp 20 Jahren miteinander verheiratet. Erstgenannte war bis 2010 ein Mann, dann folgten Outing und Geschlechtsumwandlung zur Frau.
Am kommenden Dienstag werden die beiden Trans-Aktivistinnen die Eltern von Schülern der Wilhelm-Löhe-Gesamtschule in Nürnberg unter dem Titel „Trans – sehen, fühlen, verstehen“ darüber informieren, wie diese ihre Kinder „im Umgang mit diesem Thema unterstützen“ können. Die evangelische Kooperative umfasst sowohl Grundschule, Mittelschule, Realschule, Fachoberschule als auch Gymnasium. Heißt: Die jüngsten Schüler sind gerade einmal sechs Jahre alt.

Patricia Sophie Schüttler ist Trans-Frau und Assistentin in einer Transgender-Klinik.
Wie der Förderverein auf dem Einladungsschreiben mitteilt, stehen auf dem Schulgelände bereits Transgender-Toiletten zur Verfügung – „als Ausdruck von Toleranz und Offenheit“. Transidente Menschen, die die Schule offenbar in relevanter Zahl unter ihren Schülern wähnt, sollen demnach eigene Toiletten benutzen und nicht etwa die des gewünschten Ziel-Geschlechts.
Referentin Patricia Sophie Schüttler begleitet seit ihrer Geschlechtsumwandlung Menschen auf dem Weg durch ihre Transition, leitet die Selbsthilfeorganisation Trans-Ident e.V. und arbeitet als Assistentin in einer Transgender-Klinik in München.
Gegenüber dem Online-Schwulenmagazin Männer sagte sie 2021 zum Thema Vor- und Nachteile von geschlechtsangleichenden Operationen: „Ich bin überzeugt: Es überwiegen die positiven Aspekte!“
In dem Einladungsschreiben zum Elternabend heißt es: „Das Thema Transgender spielt zunehmend auch an Schulen in verschiedenen Bereichen eine Rolle“. NIUS wollte wissen, wie sich diese zunehmende Präsenz konkret darstellt. Auf eine Anfrage antwortete der Förderverein, der den Elternabend ausrichtet, allerdings nicht.

Einladung zum Elternabend
Das Problem: Die Trans-Bewegung setzt sich eben nicht nur für die „Akzeptanz“ und psychologische Betreuung von transidenten Menschen ein, sondern auch für einen frühzeitigen Einsatz von Pubertätsblockern und Geschlechtsumwandlungen.
Studien zufolge werden derartige Eingriffe in jungen Jahren häufig im Laufe des Lebens bereut. Auch sind sie nicht ungefährlich, da Komplikationen auftreten können, die Amputation von Geschlechtsorganen nicht reversibel ist, und ein Eingriff in den Hormonhaushalt gerade in einer sensiblen Lebensphase wie der Pubertät erhebliche gesundheitliche Beeinträchtigungen mit sich bringen kann.
Auf eine NIUS-Anfrage, wie man zu diesen Kritikpunkten stehe, antworteten weder Schüttler noch der ausrichtende Förderverein noch das Bayerische Kultusministerium.
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