Vergewaltiger erklären sich zur Frau: Das passiert in Ländern, in denen jeder sein Geschlecht wechseln darf
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Wenn es um das Thema ging, ob Straftäter das Selbstbestimmungsgesetz für ihre Zwecke missbrauchen können, antworteten Familienministerin Lisa Paus und ihr Staatssekretär Sven Lehmann regelmäßig, fast schon gebetsmühlenartig: „Aus dem Ausland kennen wir keine Missbrauchsfälle.“ Nur: das stimmt so nicht ganz.
International häufen sich die Fälle, in denen sich Vergewaltiger, Pädophile und Serienmörder als Frau identifizieren, um das Strafmaß abzuschwächen und sich in Frauengefängnisse verlegen zu lassen. Hier eine kleine Auswahl der bizarrsten Fallbeispiele:
Schottland: Der Fall Isla Bryson
Der knapp 31-jährige Schotte Adam Graham hat in den Jahren 2016 und 2019 zwei Frauen brutal vergewaltigt. Noch während des laufenden Verfahrens beschloss Graham, sich als Frau zu identifizieren. Er ließ eine Geschlechtsumwandlung vornehmen und änderte seinen Namen zu Isla Bryson.
Der Fall sorgte für internationale Aufmerksamkeit, weil Isla Bryson für kurze Zeit in ein Frauengefängnis verlegt wurde, und sein Verteidiger vor Gericht versuchte, eine Strafmilderung zu bewirken. Während man sich im Gerichtssaal sorgte, dass man Bryson eventuell mit den falschen Pronomen anreden könnte, weigerte sich die schottische Staatschefin Nicola Sturgeon den Vergewaltiger als Mann zu bezeichnen. „Ich betrachte diese Person als jemanden, der vergewaltigt hat“, erzählte sie.

Adam Graham vergewaltigte zwei Frauen. Während des Verfahrens beschloss er, sich als Frau zu identifizieren.
Spanien: Lorena Robaina
Der 27-jährige Jonathan de Jesús beging eine grauenhafte Tat: Im Jahr 2018 ging er mit einem Hammer auf seine Cousine los, schlug ihr mehrere Dutzend Mal auf den Kopf, würgte sie mit einem Gürtel zu Tode und verging sich dann sexuell an ihrer Leiche.

Jonathan de Jesús Robaina Santana erschlug seine Cousine brutal mit dem Hammer, wurde dafür zu einer 38-jährigen Haftstrafe verurteilt. Die will er in einem Frauengefängnis absitzen.
Kurz nach Beginn seines Prozesses outete sich Jesús als Frau, gab sich den Namen Lorena Robaina und versuchte, das Strafmaß um 15 Jahre abzumildern. Die Argumentation: Da sich Jesús als Frau identifiziere und sich deswegen nur zu Männern hingezogen fühlen kann, sei das Verbrechen nicht sexuell motiviert gewesen.
Der Spanier sitzt derzeit eine 38-jährige Haftstrafe ab und beantragte, kurz nachdem im Jahr 2023 die spanische Self-ID eingeführt wurde, eine Verlegung in ein Frauengefängnis. Durch das Gesetz genießen inhaftierte Trans-Personen einen höheren Schutzumfang und mehr Privilegien.
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Nur 12 Tage nach der Verabschiedung des Gesetzes hat der Gefängnisdirektor Robaina eine Anordnung unterzeichnet, die das Personal verpflichtet, Robainas neuen „weiblichen“ Namen zu verwenden. Außerdem bekam Robaina eine Privatzelle.
USA: neue Brüste für Pädophilen
In Oregon wurde der Pädophile Joseph Daniel Neilson im Jahr 2018 wegen des sexuellen Missbrauchs eines Mädchens verurteilt und zu einer 24-jährigen Haftstrafe verurteilt. Ein Jahr später identifizierte sich Neilson als Frau, gab sich im Jahr 2021 den Namen Nova June Gaia und beschwerte sich bei der Gefängnisführung, dass man ihm eine „geschlechtsangleichende Pflege“ verweigere. Mit Erfolg.

Joseph Daniel Neilson, der sich seit 2021 Nova June Gaia nennt, konnte u.a. eine steuerlich subventionierte Brustvergrößerung durchsetzen.
Die Strafvollzugsbehörde muss nun eine Reihe von steuerlich subventionierten Behandlungen für Gaia veranlassen, darunter chirurgische Eingriffe zur Feminisierung des Gesichts und eine Brustvergrößerung. Gaia hat zudem die Verlegung in ein Frauengefängnis beantragt. Ob sie bewilligt wird, steht noch aus.
Babymörder wird in Frauengefängnis verlegt – und bekommt neue Brüste
Ein ähnlicher Fall ereignete sich in Kalifornien. Jason Michael Hann wurde dort im Jahr 2014 wegen eines entsetzlichen Doppelmordes zum Tode verurteilt: Er quälte und ermordete seine beiden Kinder und versteckte die Leichen anschließend unter seinem Bett und in Lagerhallen. Die Babys waren zehn Wochen und zwei Monate alt und wurden im Jahr 2002 von der Polizei geborgen.

Auch Doppelmörder Jason Michael Hann identifiziert sich mittlerweile als Frau und fordert die staatliche Finanzierung seiner Brustimplantate.
Hann sollte nach seinem Prozess in der Todeszelle von San Quentin festgehalten werden, wurde dann aber in eine Fraueneinrichtung nach Zentralkalifornien verlegt, kurz nachdem er sich als Frau identifizierte. Im Jahr 2019 schaffte Kalifornien die Todesstrafe ab. Laut Medienberichten soll der Babymörder jetzt auf durch Steuergelder finanzierte Brustimplantate warten.
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Judith Sevinç Basad
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