Virologe Drosten gibt zu: Corona-Maßnahmen haben Menschenleben gekostet
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Der Virologe Christian Drosten hat in einer Anhörung der Enquete-Kommission Corona des Bundestags, in der er als Sachverständiger geladen wurde, zugegeben: Die Corona-Maßnahmen haben Menschenleben gekostet.
So kam es zu der Aussage: Nach einer Frage an den Statistiker Gerd Antes wendet sich Daten-Analytiker Tom Lausen an den Virologen, fragt: „Herr Drosten, was würden Sie dazu sagen?“ Drosten entgegnet: „Sie fragen, ob die Maßnahmen zusätzliche Todesfälle verursacht haben?“ Lausen ergänzt: „Ja, drastische (Maßnahmen). Also Ausgangssperre, Pflege und so weiter.“
Sehen Sie hier den Austausch zwischen Lausen und Drosten:
Drosten: „Ja, richtig, genau. Also das glaube ich, dass das so war. Es ist aber eben so...“ Lausen unterbricht ihn: „Danke, das reicht schon.“ Drosten wehrt sich: „Nein, Moment, wir sind hier nicht bei Ja-Nein-Antworten wie in einer Fernsehshow.“
Dann versucht der Virologe seine Einschätzung zu relativieren, indem er ergänzt: „Alle Maßnahmen hatten Kosten. Aber wir haben mit diesen Maßnahmen viel höhere Schäden verhindert. Das ist ja das Entscheidende.“ Für die Behauptung, dass Menschenleben gerettet wurden, gibt es allerdings keine Beweise.
Zudem ist es das bewusste Abwägen und Opfern von Menschenleben zugunsten anderer Menschenleben verfassungswidrig, ganz unabhängig davon, welche Zahl auf der jeweiligen Seite der Bilanz steht. Das hatte das Bundesverfassungsgericht im Jahr 2006 im Luftsicherheitsgesetz-Urteil erklärt, bei dem es um die Frage ging, ob die Bundeswehr ein von Terroristen entführtes Passagierflugzeug abschießen und damit die Insassen bewusst töten dürfe, um eine größere Zahl von Menschen am Boden zu retten.
Drosten wich Fragen aus
Auch auf eine der zahlreichen Diskrepanzen in Drostens Experten-Einschätzungen während Corona-Pandemie, wurde der Virologe am Montag angesprochen. Der frühere Wirtschafts-Professor Stefan Homburg fragt Drosten zunächst, warum denn Schweden am Ende mit einer so viel geringeren Übersterblichkeit durch die Pandemie gekommen sei als Deutschland, wo das Land doch keine Lockdowns hatte. Drosten weicht aus, nennt einzelne Wellen, die in Schweden mehr Schaden anrichteten als in Deutschland. Dann legt Homburg nach, fragt Drosten: „Was ist passiert, dass sie im März 2020 innerhalb von neun Tagen ihre Einschätzung von 'diese Erkrankung ist eine milde Erkrankung' zu 'in Afrika werden wir Bilder sehen, die wir nur aus Kinofilmen kennen' änderten?“
Sehen Sie hier den Austausch zwischen Homburg und Drosten:
Drosten erwidert, ohne die Frage inhaltlich zu beantworten: „Jetzt haben Sie fast die gesamte Zeit für eigene Behauptungen verwendet und ich habe keine Zeit mehr für die Beantwortung Ihrer komplexen Fragen.“
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