Während „Top-Ökonomen“ die Arbeiter vor der AfD warnen, wählen die Arbeiter die AfD
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Die jüngsten Wahlergebnisse bei der Europawahl haben gezeigt, dass die AfD erneut zur Partei der Arbeiter und der ärmeren Bevölkerungsschichten geworden ist. Trotz wiederholter Warnungen von vermeintlichen „Top-Ökonomen“ wie Prof. Marcel Fratzscher, die behaupten, die AfD würde den Arbeitern schaden, scheinen letztere das aber völlig anders zu sehen.
34 Prozent der Arbeiter wählten AfD. Die einstige Arbeiterpartei SPD erreichte 12 Prozent der Arbeiterstimmen.

Der Lieblingsökonom der Linken und seine „Kurzstudien“
Die politische Einseitigkeit von Prof. Fratzscher, Chef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung in Berlin (DIW), ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Zu nahezu jedem politischen Wunschtraum eilt er herbei und präsentiert eine passende „(Kurz-)Studie“, die zuverlässig zum Ergebnis kommt, dass die politische Linke mit ihren Forderungen richtig liegt. Mit seinen eigenen Einschätzungen und Äußerungen zu Themen wie Inflation, Deindustrialisierung in Deutschland und generelle Wirtschaftsentwicklung liegt er ebenso zuverlässig fast immer daneben.
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Besonders viele „Kurzstudien“ erstellt Prof. Fratzscher zum Thema AfD. Wenig überraschend kommt er zum Ergebnis, dass die AfD der eigenen Wählerklientel – insbesondere den Arbeitern – schaden würde. Bei den Studien von Prof. Fratzscher drängt sich allerdings der Eindruck auf, dass das Ergebnis bereits vor Studienbeginn festzustehen scheint.
Schaut man sich die Studien näher an, stellt man schnell fest, dass gemäß Fratzscher alles, was nicht zu mehr Macht für Brüssel, mehr CO2-Steuern, mehr Sozialleistungen und zu höheren Steuern für „Reiche“ führt, abträglich für den Arbeiter sein soll. Ebenso würde ein europäischer Grenzschutz schlecht für Arbeiter sein. Die Argumentationen scheinen allerdings nicht viele Arbeiter zu überzeugen.
Was sind dann die Gründe, warum Arbeiter vermehrt die AfD wählen?
Schrumpfende Reallöhne und Angst um Arbeitsplätze
Einer der Hauptgründe, warum Arbeiter die AfD wählen, liegt in der ideologischen Energie- und Wirtschaftspolitik begründet, der sogenannten „Transformation der Wirtschaft“, die vor allem von den Grünen vorangetrieben wird.
Diese Politik hat die Energiepreise in die Höhe getrieben und so die Inflation angeheizt. Die steigenden Kosten belasten besonders die Arbeiter, deren Reallöhne im Ergebnis schrumpften. Für Arbeiter machen die Energiekosten oftmals einen höheren Anteil des Haushaltsbudgets als für andere Bevölkerungsgruppen aus.
Diese ideologie-getriebene Energie- und Wirtschaftspolitik gefährdet darüber hinaus zunehmend die Arbeitsplätze von Arbeitern in Industriebetrieben. Es ist kaum verwunderlich, dass sich viele von ihnen mehr um ihre Arbeitsplätze sorgen, als um die gut gemeinten Warnungen von Herrn Prof. Fratzscher.
Wohnungsmangel und steigende Mietpreise
Die unkontrollierte und irreguläre Migration nach Deutschland hat den Druck auf den Wohnungsmarkt erhöht. Arbeiter konkurrieren nun direkt mit (illegalen) Migranten am Wohnungsmarkt.
Die Anzahl der Baugenehmigungen befindet sich seit zwei Jahren im freien Fall, während gleichzeitig bis zu einer Million Wohnungen fehlen. Das Statistische Bundesamt meldet, dass die Zahl der Baugenehmigungen nun über 35 Prozent unter dem Wert von vor zwei Jahren liegt. Diese Entwicklung wird durch hohe Baukosten und steigende Bauzinsen weiter verschärft.
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„Grüne“ Bauvorschriften haben in den letzten Jahren die Baukosten massiv erhöht und dazu beigetragen, dass der Wohnraum sich verteuert hat.
Die Linken setzen auf Maßnahmen wie Mietpreisbremsen und Mietenstopp, doch diese verschlimmern das Problem nur. Wenn keine Rendite für Immobilieninvestitionen erwartbar ist, sinkt die Bereitschaft, neue Wohnungen zu bauen, weiter. Eine soziale Politik für geringere Mietpreise müsste Bürokratie und Bauvorschriften abbauen, um Investitionen in den Wohnungsbau attraktiver zu machen. Ebenso bedürfte es einer Stärkung der Eigentumsrechte.
Verschlechterung der staatlichen Bildung
Ein weiteres Problem ist die Qualität der staatlichen Bildung. Laut Pisa-Studien hat sich das Bildungssystem in Deutschland erheblich verschlechtert. Besonders für Arbeiterfamilien ist dies ein großes Problem, da sie oft nicht die Mittel haben, um private Bildungsangebote zu finanzieren. Die massive Migration nach Deutschland hat zu einer Überlastung des Bildungssystems geführt.
Die Kinder der Arbeiter erhalten oftmals nicht mehr die notwendige schulische Bildung, da im Klassenraum erst einmal gewährleistet werden muss, dass die deutsche Sprache beherrscht wird.
Sehnsucht nach Realpolitik, nicht nach Ideologie
Die Wahlergebnisse spiegeln die Unzufriedenheit der Arbeiter mit der aktuellen Politik wider. Schrumpfende Reallöhne, Wohnungsmangel und steigende Mietpreise sowie die Verschlechterung der staatlichen Bildung sind direkte Folgen der ideologischen Energie- und Wirtschaftspolitik sowie der unkontrollierten und irregulären Zuwanderung.
Die AfD tritt am wahrnehmbarsten als Opposition gegen diese Energie- und Migrationspolitik der aktuellen und vorherigen Regierung auf. Das macht sie für Arbeiter attraktiv.
Wenn linke Parteien wieder Arbeiter ansprechen wollen, sind sie gut beraten, sich von der ideologischen Energie- und Migrationspolitik abzukehren. Der Erfolg des Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) ist dafür ein weiteres Indiz. Ökonomen sollten nicht als Regierungs-Propagandisten auftreten, sondern wirtschaftliche Zusammenhänge erklären. Oftmals ist das gesunde Bauchgefühl der ökonomischen Realität näher, als das, was aktuell von „Top-Ökonomen“ propagiert wird.
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