Weniger Investitionen in Deutschland: „Die Bürokratie ist Wachstumshindernis Nummer eins“
Ein Beitrag von
Deutschland versinkt immer tiefer im Bürokratie-Sumpf. Das führt dazu, dass weniger Unternehmen hier investieren.
Eine neue Studie des Instituts für Mittelstandsforschung (IfM) Bonn im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) belegte nun, dass sich zwei Drittel der Unternehmen in Deutschland von staatlicher Bürokratie belastet fühlen. Das sind 14 Prozentpunkte mehr als noch 2014.
Thorsten Alsleben ist der Geschäftsführer der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Im Nachrichten-Talk „Stimmt!“ fordert er: „Wir müssen Gesetzgebung ganz anders denken“. Am Ende eines Jahres sollten Boni und Beförderung unter Beamten und Politikern davon abhängen, wie viel Bürokratie abgeschafft und vereinfacht wurde. „Jeder rühmt sich der Gesetze, die er geschaffen hat, nicht der, die er abgeschafft hat“, so der Jurist.

INSM-Geschäftsführer Thorsten Alsleben bei „Stimmt!“
Bürokratie löst Wut, Ohnmacht und Verwirrung aus
Es bestehe großer Handlungsbedarf. „Wir haben zu viel Regulierung. Nur 4 von 10 Unternehmen sagen, dass sie alle Gesetze richtig anwenden“, so Alsleben im NIUS-Talk.
Die vorherrschenden Gefühle im Zusammenhang mit Bürokratie sind laut Studie Wut (55 Prozent), Ohnmacht (42 Prozent) und schließlich Verwirrung (42 Prozent). Besonders hoch seien die „psychologischen Kosten“, die durch übermäßigen Papierkram entstehen.
Infolgedessen planen 58 Prozent aller befragten Unternehmen, zukünftig auf Investitionen in Deutschland zu verzichten. 18 Prozent erwägen wegen der Bürokratie verstärkt im Ausland zu investieren. „Das entwickelt sich zu einem Standort-Hindernis Nummer eins, zu einer Wachstums-Bremse Nummer eins, neben den Energiekosten“, sagt Alsleben. „Da muss man dringend handeln. Die Politik ist zu zögerlich.“
Die ganze Sendung „Stimmt!“ gibt es hier:
Mehr NIUS:
Plötzlich sollen diese Yogaklamotten rechts sein
Neue Studie: Deutschland verliert seine Besten
Polizei Brandenburg warnt Eltern vor „rechtsextremen Online-Strategien“
Trans-„Tochter” von Elon Musk in Dessous: „Trans-Körper werden angefeindet und dämonisiert”
Neue Oxford-Untersuchung zeigt: Über 90 Prozent aller Studien in den Sozialwissenschaften sind links
In Sachsen-Anhalt fordern selbst Linke Abschiebungen
Antisemit der Woche: UN-Generalsekretär António Guterres übt sich in Täter-Opfer-Umkehr und beschuldigt Israel sexueller Gewalt
„Omas gegen Rechts“ bringen neuen KI-Chatbot heraus
Mehr NIUS:
Trans-„Tochter” von Elon Musk in Dessous: „Trans-Körper werden angefeindet und dämonisiert”
Neue Oxford-Untersuchung zeigt: Über 90 Prozent aller Studien in den Sozialwissenschaften sind links
In Sachsen-Anhalt fordern selbst Linke Abschiebungen
Antisemit der Woche: UN-Generalsekretär António Guterres übt sich in Täter-Opfer-Umkehr und beschuldigt Israel sexueller Gewalt
„Omas gegen Rechts“ bringen neuen KI-Chatbot heraus
Gescheiterte Timmy-Rettung sorgt weltweit für Spott: „Deutschland hat den Verstand verloren“
#Männerhass: Wie ständig neue Internettrends Beziehungen schlechtreden
Nach „Lackaffe“-Strafbefehl: Drei weitere Merz-Beleidigungen werden von Staatsanwaltschaft Heilbronn verfolgt
Redaktion
Artikel teilen
Kommentare