Wer diese Emojis nutzt, ist für die ARD rechtsextrem
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Milch ist rassistisch, Frösche auch - und das Okay-Zeichen sowieso. Das erklärt uns die ARD in einem Social-Media-Post. In einer Infografik listet der Öffentlich-Rechtliche Sender verschiedene Emojis auf, die in Wahrheit „rechte Codes“ sein sollen. Das Okay-Zeichen und das Clown-Gesicht, ein Glas Milch und ein Rotes Kreuz: Alles ist ein verstecktes Zeichen des Hasses.
Die ARD erklärt: „Online treten Extremist:innen gerne jung und modern auf – und erreichen damit viele Menschen. Dabei ist oft gar nicht klar, dass bestimmte Emojis, Hashtags, Lieder und Co. oft extremistische Thesen unterstützen. So können beispielsweise auf den ersten Blick harmlose Emojis instrumentalisiert und zweckentfremdet werden.“
Warum das so ist? Das erklärt die ARD nicht so wirklich. Milch würde beispielsweise für „White Supremacy" stehen, also soetwas wie weißes Überlegenheitsdenken. Der Frosch sei als „Pepe der Frosch“ ein Erkennungszeichen der Alt-Rigt-Bewegung - die eigentlich lediglich in Amerika und nicht in Deutschland existiert. Das Schafe würde für „Schlafschafe“ stehen - gemeint seien damit Personen, die den Medien nicht fundamental misstrauen würden.
Am Ende wenig überzeugende Argumente, warum man Rechtsextremismus an diesen eigentlich harmlosen Emojis ablesen könnte - genau das behauptet die ARD allerdings.
Es ist einfach so, weil es so ist - man beruft sich unter anderem auf sich selbst (genauer gesagt auf das Format mdr exactly) und die Amadeu-Antonio-Stiftung. Die umstrittene Stiftung ist unter anderem bekannt für ihre Chefin Anetta Kahane - die arbeitete früher für die Stasi und fiel in der Vergangenheit mit kruden Hautfarbe-Analysen auf: Es sei eines der größten Versäumnisse der Wiedervereinigung, „dass ein Drittel des Staatsgebietes weiß blieb“, erklärte Kahane mit Blick auf die ehemalige DDR.
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Max Roland
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