Nach Mitternacht startete die Chartermaschine: Abschiebeflieger bringt 25 afghanische Straftäter zurück in ihre Heimat
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Die Bundesregierung hat in der Nacht auf Dienstag erneut eine größere Gruppe von Straftätern aus Afghanistan in ihre Heimat abgeschoben. Das berichtet der Spiegel. Nach Mitternacht startete ein Charterflieger der Gesellschaft Freebird von Leipzig aus, an Bord waren rund 25 Afghanen.
Der Airbus A320 fliegt nach einem kurzen Zwischenstopp im türkischen Trabzon direkt nach Kabul, wo die abgeschobenen Afghanen am Dienstagvormittag an die Taliban übergeben werden sollen. Die mitreisenden Bundespolizisten sollen dann mit derselben Maschine wieder nach Deutschland zurückreisen.
Nach Spiegel-Information handelt es sich bei den abgeschobenen Afghanen ausschließlich um männliche Straftäter. Ein Großteil wurde direkt aus der Haft zum Airport Leipzig/Halle gebracht. Die Männer saßen wegen verschiedener Delikte ein, darunter Diebstahl, Hehlerei, Drogenhandel, Gruppenvergewaltigung, Totschlag, Geiselnahme, erpresserischer Menschenraub und politisch motivierte Kriminalität.

Szenerie einer Abschiebung vom Flughafen Leipzig/Halle vergangenen Sommer.
Abschiebekandidaten aus zahlreichen Bundesländern
Wie der Spiegel berichtet, stammen die Abschiebekandidaten aus Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Berlin, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen.
Ende Februar startete vom Flughafen Leipzig/Halle bereits ein Abschiebeflug nach Afghanistan. Nach Informationen aus Sicherheitskreisen befanden sich 20 vollziehbar ausreisepflichtige Männer an Bord der vom Bund gecharterten Maschine. Bei den Abgeschobenen handelt es sich um Straftäter, die in Deutschland verurteilt worden waren.
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