AfD-Politikerin nach Öffnen eines Drohbriefs in Quarantäne
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Weil ihr nach dem Öffnen eines Drohbriefs eine Staubwolke entgegenkam, musste die AfD-Politikerin Sabine Reinknecht gemeinsam mit zwei Kollegen in der Nacht auf Dienstag in Quarantäne. Der Staatsschutz ermittelt.
Spezialkräfte der Feuerwehr waren in Bad Salzuflen wegen der unbekannten Substanz im Einsatz. Die Ermittlungen leitet der für politische Straftaten zuständige Staatsschutz des Polizeipräsidiums Bielefeld.
Reinknecht postete auf Facebook ein Video, in dem sie mit FFP2-Maske in einem Wärmezelt zu sehen ist. Die Lokalpolitikerin, die kurzzeitig stellvertretende Bürgermeisterin von Bad Salzuflen war, berichtet darin über den Vorfall.

Im Umschlag dieses Briefs befand sich weißes Pulver.
„Ich bin in unser Fraktionsbüro gegangen und nehme die Post. Wie man das so macht, mache ich den Briefumschlag auf, da kommt ’ne Staubwolke, weißes Pulver raus. Es war ein Drohbrief. Wir sollen verschwinden, unsere Partei soll nach Moskau gehen und was nicht alles.“ Sie sei schwere Asthmatikerin, obwohl sie das Pulver eingeatmet habe, gehe es ihr bislang aber noch gut.
Nach dem Vorfall habe sie die Polizei angerufen, sie und zwei Fraktionskollegen seien in einem Wärmezelt untergebracht. Der ABC-Alarm und sechs Löschzüge, die versuchen, das Pulver zu analysieren, seien angerückt.
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