Akte Friedlandmord: Iraker Muhammad A. erhielt 42.000 Euro Asyl-Leistungen
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Neue Details zum Tötungsfall im niedersächsischen Friedland werfen ein Schlaglicht auf das Behördenversagen im Umgang mit dem Iraker Muhammad A. Der 31-Jährige soll am 11. August 2025 die 16-jährige Liana K. am Bahnhof von Friedland vor einen Güterzug gestoßen haben, NIUS berichtete ausführlich. Obwohl er bereits ausreisepflichtig war, blieb er unbehelligt in Deutschland – und kassierte über Jahre hinweg staatliche Leistungen in Höhe von rund 42.000 Euro, berichtet der Focus.
Wie aus einer Antwort der rot-grünen Landesregierung auf eine Kleine Anfrage der CDU hervorgeht, erhielt der abgelehnte Asylbewerber insgesamt 42.350 Euro nach dem Asylbewerberleistungsgesetz. Darunter fielen direkte Geldzahlungen von über 10.000 Euro sowie Kostenübernahmen für Unterkunft, medizinische Versorgung und sonstigen Bedarf.
Trotz rechtskräftigen Abschiebebeschlusses wurde Muhammad A. nie zur Fahndung ausgeschrieben. Die zuständige Ausländerbehörde im Landkreis Northeim erklärte, die gesetzlichen Vorschriften zur Aufenthaltsermittlung seien „ein untaugliches Mittel“. Man habe daher auf eine Ausschreibung verzichtet. Die Landesregierung bewertet das heute kritisch und will die Behörden künftig zu einer konsequenteren Nutzung der rechtlichen Möglichkeiten anhalten.
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