Blutige Clan-Fehde in Kreuzberg: Berliner Mord-Opfer (31) kannte offenbar Rapper Capital Bra
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Die tödlichen Schüsse auf einen Mann (31) am Dienstag in Berlin-Kreuzberg erschüttern Berlin und offenbaren eine beängstigende Eskalation der Berliner Clan-Kriminalität. Das Mord-Opfer stand zudem offenbar in Verbindung mit dem erfolgreichen Rapper Capital Bra (30).
Das Mordopfer Al-Shahid Al-A. war seit Jahren in eine brutale Familienfehde verwickelt, berichtet die BZ. Und: Der Mann stand offenbar in Kontakt mit dem Capital Bra, einem der berühmtesten und erfolgreichsten Rapper Deutschlands.
Der Musiker gedachte dem Getöteten auf Instagram mit den Worten „Allah Yerhamak“ (Gott segne dich) und „Mögest du im Paradies weilen“. In welcher Beziehung Al-A. und Capital Bra genau standen, ist nicht bekannt.
Der 31-Jährige war am Dienstagmorgen auf offener Straße auf der Gneisenaustraße (Ecke Nostizstraße) nach einem Streit erschossen worden – der Täter ist weiterhin auf der Flucht.

Szene am Tatort – kurz nachdem die tödlichen Schüsse fielen.
Gefahr weiterer Eskalationen
Die Berliner Polizei sieht laut BZ aufgrund des jüngsten Verbrechens eine erhöhte Gefährdungslage, hält sich jedoch zu Details noch bedeckt. „Die Ermittlungen laufen, welche Maßnahmen sich daraus ergeben, können wir nicht mitteilen“, wird eine Polizeisprecherin zitiert. Die 6. Mordkommission hat die Untersuchungen übernommen.

Seit vielen Jahren im Musikgeschäft erfolgreich: der Berliner Rapper Capital Bra
Am Donnerstag und heutigen Freitag hat die Familie von Al-Shahid Al-A. laut BZ zu einer Trauerfeier für Al-Shahid Al-A. in Berlin-Neukölln eingeladen. Zu den Angehörigen gehört auch Bruder Khaled. Er hat laut BZ bereits einen Mordanschlag überlebt.
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