Erstmals seit 20 Jahren: Singapur richtet Frau wegen Drogenbesitzes hin
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- Singapur hat erstmals seit fast 20 Jahren wieder eine Frau hingerichtet – eine Drogendealerin wurden nach Angaben der Behörden wurde wegen des Besitzes von Heroin gehängt.
- Im März 2022 wurde die Todesstrafe dort wieder eingeführt.
- Menschrechtsaktivisten hatten bis zuletzt um Begnadigung gebeten.

Singapur bestraft Verstösse gegen das Drogengesetz mit der Todesstrafe.
In Singapur wurde eine 45-Jährige wegen des Besitzes von Drogen exekutiert. Wie das Rauschgiftdezernat mitteilte, wurde die 45-Jährige, die 2018 wegen des Besitzes von knapp 31 Gramm reinen Heroins zum Tode verurteilt wurden, gehängt.
Singapur gehört zu den Ländern mit den strengsten Drogengesetzen der Welt. Schon der Handel mit 15 Gramm Heroin kann mit der Todesstrafe geahndet werden. Menschenrechtlern zufolge wurden in Singapur seit der Wiederaufnahme der Todesstrafe im März 2022 bereits 15 Menschen wegen Drogendelikten hingerichtet – zuletzt war ein 57-Jähriger wegen des Besitzes von etwa 50 Gramm Diamorphin am Mittwoch hingerichtet worden. Eine Frau wurde in Singapur zuletzt 2004 gehängt, ebenfalls wegen Drogendeligten. 
Die Regierung in Singapur glaubt an die abschreckende Wirkung ihrer Gesetze.
Menschenrechtsorganisationen und die Vereinten Nationen haben Singapur aufgefordert, Hinrichtungen wegen Drogendelikten einzustellen. Die Todesstrafe sei als Abschreckung unwirksam. Die Behörden in Singapur besteht auf die Todesstrafe, um Drogenhandel zu reduzieren. Die rund 31 Gramm, die die 45-Jährige hingerichtete besessen hatte, „reichen aus, um die Sucht von etwa 370 Drogenabhängigen eine Woche lang zu stillen“, erklärte das Rauschgiftdezernat.
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