Aus Ehrmotiven? 44-jähriger Syrer tötet seine Frau und stellt sich der Polizei
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Schreckliche Tat in Ostwestfalen: Am Samstagmorgen meldete sich ein 44-jähriger Mann aus Espelkamp (25.000 Einwohner, Kreis Minden-Lübbecke) bei der Polizei und teilte ihr mit, dass er seine Ehefrau getötet habe. Im Anschluss fand die Polizei die leblose Frau in der Wohnung des dringend Tatverdächtigen.
Nach Informationen der Polizei soll der Notruf um 08:30 Uhr eingegangen sein. Nach dem aktuellen Kenntnisstand verstarb die 43-Jährige „infolge multipler Stichverletzungen“. Bei dem Tatverdächtigen handelt es sich um einen 44-jährigen Syrer, die Staatsangehörigkeit der Getöteten ist bisher nicht bekannt. Der dringend tatverdächtige Ehemann wurde vorläufig festgenommen.
Aufgrund einer schweren Stichverletzung wird der 44-Jährige derzeit notoperiert und konnte bisher nicht vernommen werden. Die Ermittler der gebildeten Mordkommission „Grau“ gehen davon aus, dass sich der Mann die Stichverletzung nach der Tat selbst zugefügt haben könnte.

25.000 Einwohner leben in Espelkamp im Kreis Minden-Lübbecke.
Der Fall erinnert an einen Ehrenmord aus Bremen-Walle: Im Dezember 2023 erstach dort ein 24-jähriger Somalier seine Schwester, weil er mit dem westlichen Lebensstil der Frau nicht einverstanden war. Im Anschluss meldete er sich bei der Polizei und ließ sich festnehmen, ohne Widerstand zu leisten.
Auch bei NIUS: Ehrenmord in Bremen: 24-jähriger Somalier tötet seine Schwester (23) vor den Augen der Familie
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