Festnahmen in Berlin: Drei mutmaßliche Hamas-Terroristen verhaftet – Waffen für Anschläge gefunden
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In Berlin hat die Bundesanwaltschaft am Mittwoch drei Männer festnehmen lassen, die im Verdacht stehen, Mitglieder der palästinensischen Terrororganisation Hamas zu sein. Bei der Razzia wurden Schusswaffen und Munition sichergestellt.
Wie die Karlsruher Behörde mitteilte, handelt es sich um den deutschen Staatsangehörigen Abed Al G., den im Libanon geborenen Wael F. M. sowie den deutschen Staatsangehörigen Ahmad I. Die Festnahmen erfolgten durch Beamte des Bundeskriminalamts.
Den Beschuldigten wird vorgeworfen, einer ausländischen terroristischen Vereinigung anzugehören und eine schwere staatsgefährdende Gewalttat vorbereitet zu haben. Nach bisherigen Ermittlungen sollen sie als sogenannte Auslandsoperateure der Hamas tätig gewesen sein. Spätestens seit Sommer 2025 hätten sie von Deutschland aus versucht, Schusswaffen und Munition zu beschaffen.
„Die Waffen sollten der HAMAS für Mordanschläge auf israelische oder jüdische Einrichtungen in Deutschland dienen. Im Zuge der heutigen Festnahmen wurden diverse Waffen, darunter ein Sturmgewehr AK 47 sowie mehrere Pistolen, und Munition in erheblichem Umfang aufgefunden“, heißt es in der Pressemitteilung der Bundesanwaltschaft.
Die drei Männer sollen am Donnerstag (2. Oktober) dem Ermittlungsrichter des Bundesgerichtshofs vorgeführt werden. Dort wird entschieden, ob Haftbefehle erlassen und die Beschuldigten in Untersuchungshaft genommen werden.
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