Tödliches Familiendrama in Hamburg: Frau erstochen, tatverdächtiger Ehemann festgenommen
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Am Donnerstagabend fanden Rettungskräfte in Hamburg ein schreckliches Bild vor: Eine Frau lag erstochen im Treppenhaus ihres Wohnhauses. Kurz vor 21 Uhr wurde der Notruf gerufen, etwa um 22 Uhr nahmen Polizeibeamte einen Tatverdächtigen mit, den Ehemann des Opfers. Das berichtete zuerst Bild.

In diesem Haus wurde die getötete Frau aufgefunden.
Ort des Geschehens ist die Gert-Marcus-Straße im Hamburger Stadtteil Groß-Borstel. Wie Bild weiter schreibt, wurde auch ein kleines Kind vorgefunden, bei dem nun geprüft wird, „ob der Mann dem Kind Drogen verabreicht hatte.“ Während die Mordkommission ermittelt, betreut ein Kriseninterventionsteam Angehörige. Als tatverdächtig gilt ein Deutsch-Amerikaner, wie aus der Pressemitteilung der Polizei Hamburg hervorgeht.
Darin heißt es weiter: „Nach dem bisherigen Ermittlungsstand waren Nachbarn auf Schreie aufmerksam geworden, hatten die schwer verletzte Geschädigte (38) im Treppenhaus vorgefunden und daraufhin einen Notruf abgesetzt. Nach den weiteren Angaben sollte ein Mann in Begleitung eines Kindes vom Tatort geflüchtet sein.“ Zu den Hintergründen der Tat liegen derzeit noch keine weiteren Erkenntnisse vor, so die Hamburger Beamten. Weitere Ermittlungen von Staatsanwaltschaft und Polizei dauern demnach noch an.

Donnerstag spätabends trafen die Beamten ein.
Schwere Kriminalität mit Messern und Stichwaffen sorgt in Hamburg immer wieder für Entsetzen. Wie NIUS unlängst berichtete, gibt es inzwischen fast vier Messer-Taten pro Tag in Hamburg – trotz sogenannter Waffenverbotszonen.
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