Hamburg: Zwei Schwerverletzte nach Messerangriff am Rande von Iran-Demo
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In der Hamburger Innenstadt ist es am Samstag nach einer Demonstration gegen das iranische Regime zu einer schweren Gewalttat gekommen. Am Jungfernstieg, nahe dem Alsterhaus, wurden zwei Menschen durch Messerstiche verletzt. Einer der Männer befindet sich in Lebensgefahr, berichtet die Bild.
Nach Angaben von Polizei und Feuerwehr ereignete sich der Angriff gegen 17:13 Uhr. Rettungskräfte versorgten die Verletzten vor Ort und brachten sie anschließend in Krankenhäuser. Ein Mann erlitt eine Stichverletzung am Bein, dem zweiten wurde in den Rücken gestochen. Die Polizei nahm drei Tatverdächtige fest.
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Ob die beiden Verletzten Teilnehmer der zuvor beendeten Kundgebung waren, ist bislang unklar. Ein Polizeisprecher erklärte, zu den genauen Umständen und möglichen Zusammenhängen werde derzeit noch ermittelt.
Ein Video zeigt eine der Festnahmen am Rande der Demo:
Zuvor hatten mehrere tausend Menschen in Hamburg gegen die Islamische Republik Iran demonstriert. Die Versammlung stand unter dem Motto „Nein zur Islamischen Republik Iran“ und wurde nach Polizeiangaben von der Constitutionalist Party of Iran organisiert, die sich für eine konstitutionelle Monarchie einsetzt. Als prominente Figur der iranischen Opposition tritt Reza Pahlavi, Sohn des letzten Schahs, auf.
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