Johann Guntermann war vier Jahre auf der Flucht: Kopf der linksextremistischen „Hammerbande“ gefasst
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Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof und das Landeskriminalamt Sachsen hatten mit Haftbefehl nach ihm gefahndet. Jetzt ist Johann Guntermann (31), Boss der linksextremistischen „Hammerbande“, laut Bild zwischen Jena und Weimar festgenommen worden. Der Kriminelle war seit 2020 auf der Flucht. An der Festnahme waren demnach ein mobiles Einsatzkommando vom Staatsschutz, die Soko Linx und das LKA Sachsen beteiligt.

Eines der Fahndungsbilder des LKA Sachsen
Das wird Guntermann laut Bundeskriminalamt (BKA) vorgeworfen: „Der Beschuldigte ist dringend verdächtig, sich als Mitglied einer kriminellen Vereinigung an mehreren politisch motivierten körperlichen Übergriffen beteiligt zu haben. Die Tatopfer erlitten zum Teil erhebliche Verletzungen.“

Die tätowierten Hände des Kriminellen.
Delikt: Bildung einer kriminellen/terroristischen Vereinigung. Tatorte: unbekannt, deutschlandweit. Auffällig: Guntermann ist ein kleiner Mann, bloß 1,71 Meter groß. In der Fahndung wurde er so beschrieben: kräftig, sportlich, dunkelblond-rötliche Barthaare, dunkelblondes Haar. Beide Ohrläppchen nicht vollständig verwachsen, weil er früher Ohrschmuck (Tunnel) trug. Die Grundfingerglieder beider Hände sind mit dem Schriftzug „HATE COPS“ in Frakturschrift tätowiert.
Das LKA Sachsen hatte bis zuletzt die Öffentlichkeit um Hinweise gebeten. Nun ist den Beamten offenbar der große Schlag gelungen.
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