„Von der Aktion zur Revolution“: Linksextremes „Widerstands-Kollektiv“ sabotiert Autos fürs Klima
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Marc SierzputowskiEin linksextremes Kollektiv aus Berlin hat es auf Tesla und auf SUVs abgesehen. Um die eigenen Ziele durchzusetzen, schreckt die Gruppe weder vor Autosabotage noch vor schwerem Vandalismus zurück. In den sozialen Medien und Nachbarschaftsgruppen sucht das „Widerstands-Kollektiv“ händeringend nach Verbündeten und Nachahmern. Auf ihren Social-Media-Profilen verbreitet die Gruppe mehrere Anleitungen, die zeigen, wie Fahrzeuge gezielt lahmgelegt werden können.

Nachdem die Linksextremisten den Fahrzeugen die Luft aus den Reifen gelassen haben, hinterlassen sie auf den Autos entsprechende Flyer.
Linksextremes Pamphlet begründet die Auto-Sabotagen
Seit einigen Monaten tauchen in deutschen Großstädten Flyer eines linksextremen Kollektivs auf, das Autos in Innenstädten sabotiert und beschmiert. Durch ihren Vandalismus erhoffen sich die Aktivisten vom „Widerstands-Kollektiv“, eine „Revolution“ herbeizuführen. Grund für die Sabotage der Autos ist deren Schadstoffausstoß und die damit verbundenen Auswirkungen auf das Klima. Auf den Social-Media-Accounts des Kollektivs wird die Stilllegung der Autos folgendermaßen begründet:
„Die Autoindustrie zerstört Klima, Umwelt und Gesundheit. Mobilität steht nur denjenigen zu, die sich ein Auto leisten können und das auch fahren können. Das ist ungerecht.Wir wollen Mobilität für alle, Städte für Menschen und nicht für Autos. Unsere Regierung pumpt jährlich Milliarden in die Autoindustrie, hält an klimaschädlichen Subventionen fest und scheut sich, einfache Maßnahmen wie das Tempolimit für sicherere Straßen durchzusetzen. Deshalb werden wir nicht länger warten. Wir nehmen die Veränderung selbst in die Hand und befreien unsere Städte Stück für Stück vom Einfluss der Fossil- und Autoindustrie – für eine gerechte, sichere und nachhaltige Mobilität für alle.“

An einer Berliner Immobilie treffen sich die Randalierer regelmäßig
Videos als Anleitung für die Sabotage von Autos
Wer das Instagram-Profil der Gruppe besucht, stößt auf eine ganze Reihe von Videos, die Schritt für Schritt zeigen, wie Fahrzeuge durch das gezielte Ablassen von Reifendruck lahmgelegt werden. In einem dieser Posts dazu heißt es: „How To: SUVs lahmlegen. Gestern Nacht haben Ehrenamtliche des WiK-Berlin einige SUVs in Charlottenburg lahmgelegt. Damit ihr das ganz einfach nachmachen könnt, haben wir sogar eine Anleitung für euch. SUVs verpesten die Umwelt und gefährden Menschen wie Tiere. Wir fordern eine gerechte Verkehrswende und eine sichere Umwelt für alle! Kommt in den Widerstand und packt mit an!“
Das Video:
Auffällig ist auch der Hass gegenüber dem Autobauer Tesla. Obwohl das Unternehmen von Elon Musk kein einziges Fahrzeug mit Verbrennungsmotor produziert, sind Tesla-Händler und auch das Werk in Grünheide bereits mehrfach Ziel von Vandalismusattacken geworden. Die Begründung lautet dabei meist, Elon Musk sei ein Faschist und gehöre zu den Superreichen. In einem Video ist zu sehen, wie Linksextremisten einem Tesla die Luft aus den Reifen lassen:
Pop-up-Radwege und Anti-AfD-Aktivismus
Neben sabotierten Autos ploppen in Berlin immer wieder provisorische Radwege auf, die ebenfalls auf das „Widerstands-Kollektiv“ zurückzuführen sind. Die Aktivisten markieren eigenhändig Straßen als Radwege und versprechen, für jeden gespendeten Euro einen weiteren Meter Radweg umzusetzen. Auch hierbei filmen sich die Linksextremisten und stellen Videos ins Netz:
Jeden Sonntag treffen sich die Linksextremen im gleichen Haus

Markus Runge, Geschäftsführer des Hauses mit der Berliner Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann.
Auf der Webseite des „Widerstands-Kollektivs“ veröffentlicht die Gruppe regelmäßig Termine für ihre Treffen. Jeden Sonntag versammelt sie sich in der Gneisenaustraße 12 in Kreuzberg, im sogenannten „Mehrgenerationenhaus Gneisenaustraße“. Geschäftsführer des Hauses ist Markus Runge, der in Berlin auch das sogenannte „Nachbarschaftshaus“ in der Urbanstraße leitet. In den sozialen Medien posiert Runge mit breitem Grinsen an der Seite der Grünen-Bezirksbürgermeisterin Clara Herrmann.
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Marc Sierzputowski
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