Luftaufnahme: Brandanschlag auf AfD-Politiker-Auto nur 150 Meter von Grundschule entfernt!
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Die Antifa hat sich auf der bekannten linksradikalen Plattform Indymedia zum Brandanschlag auf das Auto des AfD-Bundestagsabgeordneten Bernd Baumann in Hamburg bekannt. Nur rund 150 Meter vom Anschlagsort liegt eine Grundschule.
In der Nacht zu Montag war das Auto des Politikers vor seinem Wohnhaus in Brand gesetzt worden. Nach ersten Erkenntnissen wurde das Fahrzeug gezielt angezündet. Die Flammen griffen anschließend auf drei weitere in der Nähe geparkte Autos über. Rund 150 Meter vom Anschlagsort liegt eine Grundschule, auch zwei Kindergärten liegen unweit des Tatorts.

Links im Bild liegt der Tatort, am rechten Ende des Lineals eine Grundschule.
„Feurige Grüße an die angeklagten, eingeknasteten und untergetauchten Antifas!“, heißt es in dem Antifa-Statement, dessen Echtheit von der Polizei noch nicht bestätigt wurde. In der Nacht auf den 3. November 2025 habe man den BMW von Baumann mit einem Brandsatz zerstört. Als Grund für die Aktion nennen die Linksradikalen die Prozesse „gegen Antifas in Dresden und Düsseldorf“, die bald anstehen. „Angeklagt sind 13 Gefährt_innen, denen mehrere Angriffe auf Nazis und deren Strukturen in Deutschland und Ungarn vorgeworfen werden“, heißt es.
„Die Herrschenden versuchen, neue Maßstäbe zu setzen“
Weiter schreiben die mutmaßlichen Linksextremisten: „Die hohen Urteile im ersten sogenannten Antifa-Ost-Verfahren und gegen Hanna im September signalisieren einen starken Verurteilungswillen der Repression. Bisher tat sich die Justiz oft schwer, Urteile wegen Mitgliedschaft in einer kriminellen oder terroristischen Vereinigung gegen militante Linke zu fällen, die nicht in der Guerilla organisiert waren. Jetzt versuchen die Herrschenden neue Maßstäbe zu setzen.“

Der zerstörte BMW X3 von Dr. Bernd Baumann und weitere beschädigte Fahrzeuge des Brandanschlags
In Ungarn, in den Niederlanden und in den USA sei die „Antifa“ auf die Liste der „terroristischen“ Gegner gesetzt worden. „In Zeiten, in denen die alltägliche, mörderische, rassistische Praxis von Nazis, Normalos und Bullen immer weiter zunimmt, in denen die militärische Abschottung Europas, Deutschlands oder der USA gegen Geflüchtete intensiviert wird und der us-amerikanische Präsident davon schwafelt, dass er den Geruch der Deportationen am Morgen liebe und Militär gegen antirassistischen Protest und Widerstand einsetzt, in diesen Zeiten ist es dringend notwendig, sich militant antifaschistisch zu organisieren. Also genau das zu tun, was den angeklagten Antifas jetzt vorgeworfen wird.“
„Follow Kirk to hell!“
Kurz vor dem Ende des Schreibens dann der Aufruf: „Bildet ein, zwei, drei, vier Hammerbanden! Alerta antifascista, egal ob mit Hammer oder Brandsatz!“ Weiter heißt es: „Wir wollen keine Sexisten, Rassistinnen und Faschos im Stadtbild sehen! All you damn’ MAGAfreaks, you will follow Kirk to hell!“
Das Bekennerschreiben schließt mit den Namen von Antifa-Mitgliedern: „Clara, Emmi, Luca, Nele, Moritz, Paula, Henry, Johann, Julian, Melissa, Nanuk, Paul und Tobias: viel Kraft, der Kampf geht weiter! Freiheit für Maja, keine Auslieferung von Zaid nach Ungarn!“
Da die Betreiber von Indymedia nicht kontrollieren, wer auf ihrer Website publiziert, ist es allerdings ebenso möglich, dass es sich bei den Bekennern um Trittbrettfahrer handelt. Die Polizei war am Montagabend für ein Statement nicht mehr zu erreichen.
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