Neues Manifest bestätigt NIUS-Recherchen: So planen Öko-Terroristen den Umsturz Deutschlands
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Jens WinterEs ist ein neues Öko-Terror-Manifest des „Kommando Angry Birds“ aufgetaucht, auch rbb und Tagesschau berichten. Das Manifest bestätigt NIUS-Recherchen zum Aufbau des möglichen Systems hinter den „Vulkangruppen“. Die Linksextremisten rufen dazu auf, das gesamte Land stillzulegen; und hoffen auf ein „Machtvakuum“.
In dem 35-seitigen Manifest, das man auf der linksextremen Plattform Indymedia herunterladen kann, beschäftigt sich die linksterroristische Gruppe „Kommando Angry Birds“ mit dem Aufbau eines im Untergrund agierenden Netzwerkes. Zudem beschreibt es einen Plan: Das gesamte Land soll tagelang stillstehen. Die Gruppe reklamierte seit 2023 über 11 Anschläge, vorwiegend im Raum Düsseldorf, für sich.
Laut ihrem Manifest sollte ein linksterroristisches Netzwerk aus „vollständig autonomen Kleingruppen“ bestehen. Denn solche „komplett isolierten Zellen“ wären „praktisch kaum zu infiltrieren“. Andererseits bräuchten „mehrere Zellen“ einen „gemeinsamen Taktgeber“, „der den Zeitpunkt der nächsten Aktion und grob die Zielart vorgibt“.

Bauarbeiter reparieren nach einem Anschlag der „Vulkangruppe“ am 3. Januar eine Kabelbrücke in Berlin-Lichterfelde.
Brisant: genau so ein System mit „Taktgeber“ und möglichen „autonomen Kleingruppen“ hat NIUS um den linksextremen Kölner Physiker Guido Arnold und seine Gruppe Çapulcu identifiziert. Auch die Welt berichtete über ihn. Arnold stellt ideologische Rechtfertigungen und technisches Wissen für Öko-Terrorismus bereit und sinniert offen über konkrete Anschlagsziele; zudem fordert er „Recherche-Arbeit“, um weitere mögliche Ziele für „Angriffe“ zu identifizieren. Arnold und die Gruppe profitieren von Steuergeld.
Neben Nordrhein-Westfalen, wo insbesondere das „Kommando Angry Birds“ agiert, liegt ein Schwerpunkt ökoterroristischer Anschläge in Deutschland in Berlin-Brandenburg; hier agieren die „Vulkangruppen“. In Köln und Berlin haben Çapulcu und Arnold die meisten Vorträge gehalten. Auch das „Kommando Angry Birds“ nennt in ihrem Manifest als Beispielregionen für den Aufbau eines Netzwerks explizit Nordrhein-Westfalen und Berlin.

Der linksextreme Physiker Guido Arnold steht im Mittelpunkt eines Öko-Terror-Netzes.
„Taktgeber“ notwendig für Koordinierung der „Zellen“
Um die Gefahr eines „Lecks“ möglichst gering zu halten, sollte ein „Taktgeber“ laut dem „Kommando Angry Birds“ nur „Verbindung zu jeweils einem Koordinator pro Zelle“ haben, der wiederum „Verbindung zu den einzelnen Saboteuren hat“. Innerhalb der „Zellen“ sollten die „Logistiker“, die beispielsweise Brandsätze oder Wechselkleidung im Wald ablegen, unabhängig von den „Saboteuren“ agieren, die den Anschlag am Tatort ausführen. So müssten „Saboteure“ kein Tatwerkzeug mit sich führen.
„Taktgeber“ sind laut dem „Kommando Angry Birds“ nötig, um eine Koordinierung der vermeintlich „autonomen Kleingruppen“ zu bewirken. Denn zeitlich nicht koordinierte und isoliert voneinander ausgeführte Anschläge würden das „System“ nicht ernsthaft in Gefahr bringen: „Systemausfälle treten nur oberhalb einer kritischen Menge von sich überschlagenden Störungen auf.“

Die „Vulkangruppe“ beging 2024 einen Anschlag auf einen Strommast am Tesla-Werk in Grünheide (Brandenburg).
Ziele sind der Stillstand Deutschlands und ein „Machtvakuum“
Das „Kommando Angry Birds“ stellt für solche koordinierten Umsturzpläne eine Rechnung auf: Hiernach könnte ein ideales Netzwerk aus 60 Personen in einer Nacht „an bis zu 50 Tatorten in Deutschland gleichzeitig zum Beispiel Aktionen gegen die Bahn“ durchführen. Hierauf solle sich das Netzwerk immer weiter steigern: „Nach ein paar Monaten könnten es 50 Funkmasten sein. Wieder ein paar Monate später 10 Hochspannungsleistungen.“
Bliebe ein Fahndungserfolg – auch aufgrund des Systems der „autonomen Zellen“ – aus, wäre die Polizei „der Lächerlichkeit preisgegeben“; und es würden sich weitere Nachahmer finden, so die krude Hoffnung der Linksextremisten. Ihr perverser Traum: „Ausländisches und inländisches Kapital würde in Strömen das Land verlassen. Umweltzerstörende Industrieunternehmen würden abwandern.“ NATO-Bündnispartner würden an Deutschland zweifeln. „Ratingagenturen würden die Kreditwürdigkeit Deutschlands herabstufen.“
Die hierauf folgende staatliche Repression wäre dann wiederum „Wasser… auf die Mühlen der Opposition“. Die „gelegentlichen Systemausfälle“ würden zudem dafür sorgen, dass immer mehr Menschen „selbst Vorsorge“ betrieben und sich vom „System“ abwenden. Auch auf ein „Machtvakuum“ hoffen die Terroristen; eine konkrete neue Gesellschaftsordnung möchten sie nicht nennen. In einer „postindustriellen Gesellschaft“ würden sich „die unterschiedlichsten Gesellschaften“ bilden.

Nach dem Anschlag der „Vulkangruppe“ in Berlin waren Teile des Südwestens der Stadt, wie Steglitz-Zehlendorf, tagelang ohne Strom.
Veröffentlichung des Manifests nach Anschlag in Berlin
Das „Kommando Angry Birds“ liefert in ihrem Manifest „Move fast and break things“ auch konkrete Anleitungen inklusive Fotos zum Bau von Zeitzündern („Digitaltimer und elektrische Zünder“) sowie zu Brandbeschleunigern. Hierzu hatten die Linksextremisten bereits 2024 in der auf der Website „Switch off“ veröffentlichten Broschüre „Kabel anzünden für Beginner“ ausführliche Anweisungen gegeben. Die Anleitung habe jedoch „Fehler und Unklarheiten“ enthalten; diese wolle man mit dem neuen Heft ausbessern. 2025 erklärte die Gruppe nach einem Brandanschlag auf einen Kabelkanal an einer Bahntrasse nördlich von Düsseldorf, dass man genau nach dieser Broschüre verfahren habe.

Bei Erkrath (Düsseldorf) beging das „Kommando Angry Birds“ vor wenigen Tagen einen Anschlag auf ein Umspannwerk.
Das neue Manifest zum Aufbau eines Netzwerkes und ausformulierten Umsturzplänen ist auf „Januar 2026“ datiert. Die Gruppe veröffentlichte es unmittelbar nach dem Anschlag der „Vulkangruppe“ auf Starkstromleitungen in Berlin-Lichterfelde, der über hunderttausend Berliner tagelang ohne Strom und Heizung ließ. Ein Zusammenhang zwischen Anschlag und Veröffentlichung liegt nahe. Die Terroristen dürften sich vom öffentlichkeitswirksamen Berliner Terror und der mangelnden Fähigkeit der Behörden, dem Netzwerk auf die Schliche zu kommen, Aufwind für ihre Umsturzpläne erhoffen.
Dem Bundesamt für Verfassungsschutz sind die Anleitungen des „Kommando Angry Birds“ bekannt, wie es auf seiner Website erklärt.
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