Bewaffnet, gefährlich und auf der Flucht: Polizei jagt Todesschützen von Menden
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Nach den Schüssen in einem Wohnviertel von Menden jagt die Polizei jetzt öffentlich den mutmaßlichen Täter: Der 40-jährige Kenan Mehovic wird mit einem Fahndungsfoto gesucht. Er soll am Freitag zwei Männer niedergeschossen haben – einer starb, der zweite überlebte schwer verletzt. Die Ermittler warnen: Mehovic könnte bewaffnet sein. Wer ihn sieht, soll sofort den Notruf wählen und keinesfalls versuchen, ihn selbst anzusprechen.

Die Polizei fahndet nach Kenan Mehovic und warnt: Sprechen Sie den Mann nicht an, sondern verständigen Sie den Notruf, wenn Sie ihn sehen.
Am Samstag wurden weitere Details zur Tat bekannt: Es soll sich bei den Opfern laut Bild um zwei Handwerker handeln, die auf einer Baustelle arbeiteten, als plötzlich ein Streit mit ihrem Auftraggeber – dem Gesuchten – eskalierte. Nach Recherchen der Bild soll es um Geld gegangen sein.
Ehefrau soll Fluchtwagen gefahren haben – Festnahme
Mehovic konnte nach der Tat in einem Fahrzeug fliehen und ist seitdem untergetaucht. Ein Richter hat die öffentliche Fahndung genehmigt, weshalb nun das Foto des Mannes veröffentlicht wurde.
Was jetzt bekannt wurde: Mehovics Ehefrau soll den Fluchtwagen des mutmaßlichen Mörders gefahren haben. Wohin sie ihren Mann brachte, ist weiterhin unklar. Allerdings: Rund zwei Stunden nach der Tat tauchte die Ehefrau mit dem BMW wieder am Tatort – ihrer eigenen Adresse – auf. Dort wartete schon die Polizei auf sie. Bilder zeigen, wie sie sich am Boden liegend ergibt – Festnahme!
Staatsanwältin Annika Berg sagte der Bild: „Die Frau schweigt. Es konnte ihr keine Tatbeteiligung nachgewiesen werden, sodass sie noch in der Nacht entlassen wurde.“
Tatverdächtiger auf der Flucht, Großeinsatz am Tatort
Fakt ist: Mehovic ist seit seiner Flucht untergetaucht. Ein Richter hat die öffentliche Fahndung genehmigt, weshalb nun das Foto des Mannes veröffentlicht wurde.
In der Meldung heißt es wörtlich:
„Der 40-jährige Kenan Mehovic ist verdächtig, am 22.08.2025 in Menden einen 45-jährigen Mann durch Schussabgabe getötet und einen 49-jährigen weiteren Mann schwer verletzt zu haben. Mehovic flüchtete vom Tatort und konnte bislang trotz intensiver Fahndungsmaßahmen nicht gefasst werden. Melden Sie sich bei Erblicken des Täters bitte umgehend bei dem polizeilichen Notruf und vermeiden eine Kontaktaufnahme mit dem Täter. Die Polizei weist darauf hin, dass eine Bewaffnung des Täters nicht auszuschließen ist.“

Zeugen schildern dramatische Szenen
Direkt nach der Tat sperrten Einsatzkräfte die Seitenstraße weiträumig ab. Der Tatort liegt nur wenige Meter entfernt von einer Kindertagesstätte und einer Anwaltskanzlei. Zahlreiche Polizisten, Rettungswagen und ein Hubschrauber waren im Einsatz, um die Opfer zu versorgen und Spuren zu sichern.
Nach bisherigem Ermittlungsstand hatte Mehovic am Freitag gegen 13:40 Uhr auf der Alten Provinzialstraße das Feuer eröffnet. Zwei Männer brachen demnach blutend zusammen. Mehovic soll umgehend mit dem Auto davongerast sein.
Die Polizei rückte mit einem Großaufgebot aus. Mehrere Krankenwagen eilten zum Tatort. Der überlebende Mann wurde reanimiert, während ein Hubschrauber auf einer nahen Kreuzung landete, um den Schwerverletzten ins Krankenhaus zu bringen.
Ob es im Vorfeld der Schussabgabe zu einer Auseinandersetzung gekommen war oder eine Schusswaffe am Ort gefunden wurde, ist weiterhin unklar.

In der nordrhein-westfälischen Stadt Menden leben etwas mehr als 50.000 Einwohner.
Fassungslosigkeit unter Anwohnern
Anwohner zeigten sich tief schockiert von der Gewalt in ihrer Nachbarschaft. „Man ist hier ja schon einiges gewohnt, aber nicht sowas“, berichtete eine Frau vor Ort. Der Vorfall ereignete sich zwischen den Schauplätzen zweier früherer tödlicher Zwischenfälle in der Region, was die Besorgnis unter den Bewohnern weiter steigert.

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