Polizei sucht Tatwaffe: Angreifer tötet Mann mit Stichen
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Blutige Nacht in Göppingen (Baden-Württemberg): Dort hat ein Mann am Montagabend einen anderen Mann mit Stichen so schwer verletzt, dass das Opfer noch vor Ort im Rettungswagen starb.
Laut den Ermittlern war der Notruf gegen 19.45 Uhr eingegangen. Offenbar versuchte der Mann noch, vor dem Angreifer aus der Wohnung zu fliehen. Offenbar rannte er aus dem Haus an der Kreuzung zur Barbarossastraße, bevor er auf der Straße zusammenbrach. Ein 33-jähriger Tatverdächtiger konnte laut Bild festgenommen werden. Hintergründe und Details zum Opfer sind noch nicht bekannt.
Tatwaffe noch nicht gefunden
Die Göppinger Hohenstaufenstraße und umliegende Straßen wurden von der Polizei gesperrt. Mannschaftswagen standen entlang der Hohenstaufenstraße, Beamte durchsuchten die Gegend nach dem Angreifer und der Tatwaffe, vermutlich ein Messer. Die Kriminalpolizei hat am Tatort die Spurensicherung aufgenommen. Die Ermittler zur Südwest Presse: „Wir haben kein Messer, keine Scherbe gefunden.“
Die Gewalttat ist bereits die dritte in Göppingen innerhalb von sechs Wochen: Am 2. Oktober fielen tödliche Schüsse in der „Shorty’s Bar“ in der Gartenstraße in Göppingen. Ein 29-Jähriger wurde erschossen, zwei weitere Männer wurden schwer verletzt. Der Täter ist nach wie vor auf der Flucht. Am 16. Oktober wurde abends in einer Wohnung im Gerokweg in Göppingen ein 46-jähriger Mann tot aufgefunden. Wenige Tage später wurde eine 25-Jährige aus dem Großraum Stuttgart wegen Mordverdachts festgenommen. Sie räumte die Tat ein.
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