Trotz Waffenverbotszonen: Fast vier Messer-Taten pro Tag in Hamburg
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Immer wieder blitzt die Waffe auf: In den ersten neun Monaten dieses Jahres gab es in Hamburg fast 990 Straftaten mit Messern! Dabei handelte es sich überwiegend um Bedrohungen, in etwa einem Drittel der Fälle wurde ein Opfer verletzt. 20 Angriffe endeten tödlich. Das sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur.
990 Vorfälle in 273 Tagen – das bedeutet bis Ende September fast vier Messer-Vorfälle in Hamburg pro Tag! Schlimm: Im Vorjahr war die Zahl fast identisch.
Gefährlichste Stadtteile: St. Georg und St. Pauli. Im Bahnhofsviertel hatte die Polizei in den ersten neun Monaten des aktuellen Jahres 142 Fälle mit Messer registriert (davon 82 Mal gedroht), auf St. Pauli waren es 89 (davon 68 Mal gedroht). Und das, obwohl es in Hamburg seit vielen Jahren Waffenverbotszonen gibt, zum Beispiel an der Reeperbahn, auf dem Hansaplatz in St. Georg und seit mehr als einem Jahr auch am Hauptbahnhof. Zudem gilt seit Ende Oktober das Verbot, Waffen bei Volksfesten oder Sportveranstaltungen mitzuführen, ausdrücklich auch für Messer.
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