Messerangriff in Dresdner Straßenbahn: Beide Syrer zuvor straffällig geworden
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Die brutale Attacke in einer Dresdner Straßenbahn hat das Ausmaß des Versagens bei der Integrations- und Sicherheitskontrolle erneut offengelegt. Nun werden Details zu den beiden festgenommenen Tatverdächtigen bekannt – und sie zeigen: Beide Syrer sind längst keine unbeschriebenen Blätter.
Nach Bild-Informationen aus Ermittlerkreisen verfügen sowohl der 20-jährige Ismail Alhaj H. als auch der 21-jährige Majd A. über eine Aufenthaltserlaubnis in Deutschland. Sie genießen den sogenannten subsidiären Schutzstatus, was bedeutet, dass ihnen Unterkunft und finanzielle Unterstützung gewährt werden, da ihnen in Syrien Verfolgung drohen könnte.
Trotz dieses Schutzes haben beide eine beachtliche kriminelle Vergangenheit aufgebaut. Majd A., der erst im August 2023 unerlaubt nach Deutschland eingereist sein soll, ist bereits mehrfach durch Gewaltdelikte aufgefallen. Akten verzeichnen Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung sowie wegen räuberischen Diebstahls.
Noch umfangreicher ist die Strafakte seines mutmaßlichen Komplizen und Ismail Alhaj H., der im Dezember 2022 illegal ins Land kam, hat eine ganze Reihe schwerer Delikte auf dem Konto. Die Liste reicht von gefährlicher Körperverletzung über verschiedene Diebstahlsdelikte bis hin zu Raub. Ismail soll den US-Amerikaner John Rudat mit einem Messer verletzt haben.
Beide Männer stehen nun im Mittelpunkt der Ermittlungen wegen der Messerattacke auf den US-Amerikaner John Rudat in der Dresdner Straßenbahnlinie 7. Der junge Mann hatte eingegriffen, als eine Frau angegriffen wurde – und bezahlte dafür mit einer tiefen Schnittwunde im Gesicht.
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