Wieder Sigmaringen! In Georg Restles Lieblingsstadt eskaliert ein Messer-Streit zwischen zwei Syrern
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Bereits am Samstagabend kam es im Landkreis Sigmaringen (Baden-Württemberg) in einer Migrantenunterkunft zu einem „handfesten Streit“, wie die örtliche Polizei nun berichtet. Zwei Syrer (19, 20) gerieten in der Unterkunft in Bad Saulgau in einen Konflikt.
In einer Asylbewerberunterkunft in der Martin-Staud-Straße beleidigte ein 20-jähriger Syrer einen 19-jährigen Landsmann. Dann schlug er ihm zweimal mit der Faust ins Gesicht und schubste ihn gegen die Wand. Die Situation eskalierte endgültig, als der wütende Täter zu einem Küchenmesser griff und sein Opfer bedrohte. Der 19-Jährige konnte fliehen. Der Vorfall wurde der Polizei erst nachträglich gemeldet. Die Beamten führten bei dem Täter eine Gefährderansprache durch und ermitteln nun.
Auf NIUS-Nachfrage erklärt die zuständige Polizei Ravensburg, dass kein Streitbeteiligter in Haft oder Gewahrsam ist. Ob der Täter nun die Unterkunft wechseln müsse, „entzieht sich unserer Kenntnis, da die Regelung der Unterbringung von Geflüchteten nicht in unsere Zuständigkeit fällt.“
Sigmaringen war Idyll für ARD-Reportage
Der ARD-Moderator Georg Restle nutzte kürzlich Sigmaringen als Beispiel, um mit den angeblichen Vorurteilen von ausufernder Migrantengewalt aufzuräumen. Dort berichten Anwohner in der Fußgängerzone zwar von Unsicherheitsgefühlen, doch ein Besuch bei einer Polizeiwache in einer Erstaufnahmeeinrichtung soll in dem Film zeigen: Es gebe keinen „Flüchtlingsstrom“, sondern nur Bagatelldelikte wie Shampoo-Diebstahl oder aufenthaltsrechtliche Verstöße. Erhöhte Kriminalitätsraten werden auf stärkere Polizeipräsenz zurückgeführt. Der Film schließt mit der Aussage: „Die Angst vor Verbrechen hat mit der Realität oft wenig zu tun.“

Für seine Reportage reiste Georg Restle nach Sigmaringen in Baden-Württemberg.
Schon damals waren Restles Thesen nicht haltbar: Eine Slowakin wurde von einem 17-jährigen Asylbewerber im örtlichen Kaufland-Supermarkt krankenhausreif geschlagen. Alle Details über Restles Blindflug für die ARD lesen Sie hier.
Die Polizeimeldung im Wortlaut
Streit in Asylbewerberunterkunft eskaliert
Zu einem handfesten Streit unter zwei syrischen Landsleuten kam es am Samstagabend in der Asylbewerberunterkunft in der Martin-Staud-Straße. Ein 20-jähriger beleidigte zunächst den 1 Jahr jüngeren Landsmann. Dann schlug er ihm zwei Mal mit der Faust ins Gesicht und schubste ihn gegen die Wand. Der 20-jährige geriet weiter dermaßen in Rage, dass er ein Küchenmesser nahm und den jüngeren damit bedrohte, worauf dieser flüchtete. Der Vorfall wurde der Polizei erst nachträglich gemeldet. Diese führte bei dem Aggressor anschließend eine Gefährderansprache durch. Zudem wurden gegen den jungen Mann verschiedene Strafverfahren eingeleitet.
Lesen Sie auch den Kommentar von Alexander Kissler: Georg Restles Doku zur angeblich aufgebauschten Ausländerkriminalität ist öffentlich-rechtliche Propaganda
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