SPD-Justizministerin Hubig: „Fälle häuslicher Gewalt nehmen zu“
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Nach dem Kabinettsbeschluss zur Einführung der elektronischen Fußfessel will Bundesjustizministerin Stefanie Hubig (SPD) weitere Schritte unternehmen, um Frauen besser vor Gewalt zu schützen – sei es durch Partner, Ex-Partner oder Fremde. „Die Zahlen des Bundeskriminalamts zeigen eine sehr bittere Wahrheit über unser Land: Die Fälle häuslicher Gewalt nehmen zu“, sagte Hubig der Deutschen Presse-Agentur.
Im vergangenen Jahr sei ein deutlicher Anstieg verzeichnet worden. „Im Fünfjahresvergleich sehen wir einen steilen Anstieg um rund 18 Prozent“, so die Ministerin weiter. Die große Mehrheit der Opfer sei weiblich.
Das Bundeskriminalamt (BKA) will an diesem Freitag in Berlin die aktuellen Bundeslagebilder „Häusliche Gewalt 2024“ und „Geschlechtsspezifisch gegen Frauen gerichtete Straftaten 2024“ vorstellen. Bereits im August hatte das BKA vorläufige Zahlen veröffentlicht: Mehr als 187.000 Frauen wurden demnach im Jahr 2024 Opfer häuslicher Gewalt – ein neuer Höchststand. Insgesamt registrierte die Polizei 266.000 Betroffene, so viele wie noch nie zuvor.
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