Das schreibt eine PR-Frau der Bundesregierung über Trump: „Wieviel Böses braucht es, damit der Gedanke legitim ist, dass der Verursacher besser tot ist oder man bedauert, dass er es nicht ist?“
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„Leider knapp verpasst“, schrieb der öffentlich-rechtliche Witzeschreiber Sebastian Hotz alias El Hotzo auf X über das knapp vereitelte Attentat auf Ex-US-Präsident Donald Trump – die Empörung war groß. Erst auf Nachfrage distanzierte sich der öffentlich-rechtliche Rundfunksender von Berlin und Brandenburg, der rbb, von seinem Mitarbeiter. Am Montagabend kritisierte rbb-Moderator Jörg Thadeusz El Hotzo dann auf seinem LinkedIn-Profil aufs Schärfste – und griff den gesamten rbb mit seinen Worten an! NIUS berichtete.
Doch nicht nur Thadeusz' Kommentar selbst (siehe unten), auch einige Kommentare darunter sind hochinteressant. Einer macht sprachlos: PR-Frau Andrea Kain stellt vollkommen unverblümt zur Debatte, ob es bei besonders „bösen“ Menschen – Trump gehört ihrer Meinung nach offenbar dazu – vielleicht absolut gerechtfertigt ist, ihnen den Tod zu wünschen!

Sie arbeitet offenbar regelmäßig für die Regierung
Kain schreibt unter Thadeusz' Post: „Die Frage, die man sich stellen kann, ist, wie viel Böses braucht es, damit der Gedanke legitim ist, dass der Verursacher besser tot ist oder man bedauert, dass er es nicht ist.“ Dann zieht sie Parallelen zu Putin und Osama Bin Laden und fabuliert über Akteure wie Stauffenberg, der ein Attentat auf NS-Diktator Adolf Hitler verübt hat.
Unfassbar: Seit Jahren arbeitet die PR-Frau, die öffentich darüber zu sinniert, ob der ehemalige US-Präsident und amtierende US-Präsidentsschaftskandidat Donald Trump besser tot, sprich: ermordet worden wäre, bereits für die Regierung! In der vorherigen Legislaturperiode entstanden mehrere Clips und Projekte für Bundesministerien, wie auf der Seite von „mmpro media AG“ zu sehen ist. Auch eine 50-teilige Videoserie über den Klimawandel wurde von der Agentur produziert.
Kürzlich entstand ein Clip zum Thema Demokratie

Kain ist Chefin der Produktionsfirma „mmpro media AG“ (1600 Mitarbeiter, zweistelliger Millionenumsatz). Neben großen Kunden wie Siemens und Volkswagen produzieren sie besagte Inhalte für die Bundesregierung, in einer Kooperation mit ihrem früheren Arbeitgeber, der Firma „familie redlich AG“, bei der Andrea Kain im Vorstand war und noch immer im gleichen Haus sitzt, produzierte ihr Unternehmen ganz aktuell ausgerechnet eine Demokratie-Initiative für das Bundesministerium für Bildung und Forschung („Wissenschaftsjahr 2024“).
Thadeusz: „Hämisches Gutheißen von Mordversuchen gehört nicht zum Auftrag“

Der Kunde von PR-Frau Kain, ist das Ministerium für Bildung und Forschung.
Gegen Kains verstörenden Trump-Kommentar zeigt Jörg Thadeusz wie zum Thema El Hotzo klare Kante: „Ich arbeite seit vielen Jahren für den öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Das hämische Gutheißen von Mordversuchen an politischen Führungsfiguren in befreundeten demokratischen Staaten gehörte nach meinem Wissen noch nie zu unserem Auftrag“, antwortet er der PR-Frau. Und gibt auch El Hotzo noch einen mit: „Deswegen hoffe ich, dass Herr Hotz für seine eigenartige Sicht der Welt einen anderen Veröffentlichungsweg findet, als unsere Programme.“
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