Deutschlandfunk verwechselt Walter Heisenberg aus „Breaking Bad“ mit Physiker Werner Heisenberg
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In Ehningen bei Stuttgart eröffnete Bundeskanzler Olaf Scholz das größte Quantencomputer-Zentrum Europas. Anlass für den Deutschlandfunk, sich mit der Wirtschaftsjournalistin Sandra Pfister zu unterhalten – im Wirtschaftsgespräch zum Thema „Deutschland bei Quantencomputern ausnahmsweise vorn?“
„Wie können die Deutschen noch mithalten?“, fragt der Moderator. Und Sandra Pfister antwortet: „Wir profitieren von der Tradition, die Walter Heisenberg vor rund 90 Jahren begründet hat, mit der Quantenmechanik ...“
Hören Sie hier:
Nur dass der deutsche Physiker, der 1932 den Nobelpreis für Physik erhielt und den Sandra Pfister meint, Werner Heisenberg hieß, nicht Walter. Offenbar verwechselte sie den Begründer der Quantenmechanik mit der Serienfigur Walter White aus „Breaking Bad“, einem Chemielehrer, der auf die schiefe Bahn gerät und in den Methamphetamin-Schwarzmarkt einsteigt, zum Drogenboss aufsteigt und sich in Staffel 3 das Pseudonym Heisenberg zulegt.
Für Heiterkeit ist gesorgt
Die Verwechslung sorgte in den sozialen Medien für Heiterkeit. Bei X (Twitter) postete ein User das wohl bekannteste Gif zur Serie:

Und der Wissenschaftsjournalist Ludger Wess fragte ironisch: „Wer kennt ihn nicht, den Walter Heisenberg. Oder Alfred Einstein, Lars Bohr, Moritz Planck, Werner Pauli und Jacques Dirac?“

Ob hier eine Bildungslücke beim DLF-Personal vorliegt oder Sandra Pfisters Gehirn eben doch den betreffenden Heisenberg-Walter aus der US-Kultserie abgespeichert und mit dem echten Heisenberg kombiniert hat, wird abschließend nicht geklärt werden können ...
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