Die Berichterstattung der Medien zu Solingen gleicht einem Bullshit-Bingo
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Wir waren schon öfter in diesem Film, ob in Ansbach, Berlin oder in Mannheim: Islamistische Terroristen morden längst auch in Deutschland. Immer wieder werden Terrorzellen ausgehoben, Hunderte islamistische Gefährder, also Personen, denen man jederzeit einen Terroranschlag zutraut, sind den Behörden namentlich bekannt. Und die Medien sehen etwas, was wir nicht sehen: Sie sehen... weg.
In Solingen hat ein Mann auf Besucher des „Festivals der Vielfalt“ eingestochen, drei von ihnen ermordet, acht schwer verletzt. In der Täterbeschreibung heißt es, er habe ein „südländisches Erscheinungsbild“ (Chiffre für arabisch aussehende Männer), aber bei tagesschau24 spekuliert der WDR-Reporter Rupert Wiederwald in alle Richtungen: „War das ein Anschlag’, den man verübt hat, weil man vielleicht gegen Ausländer ist?“ Das Böse kommt ja, wenn man der Ampel-Regierung und den angeschlossenen Funkhäusern glaubt, immer von rechts, und Rupert Wiederwald hält es eben auch für möglich, dass es Enrico Mielke war. Oder Ole Pedersen, der Tourist aus Aarhus. Und nicht etwa ein radikaler Muslim, weil er vielleicht gegen Inländer ist.

WDR-Reporter Rupert Wiederwald spekulierte über ein fremdenfeindliches Tatmotiv.
Im ZDF heute-journal erklärt ein zugeschalteter Herr, es gebe Zeugenaussagen, „denen zufolge soll es sich um einen arabisch aussehenden Mann handeln, was auch immer das heißen mag". Ja, was mag das wohl heißen? Der Zwangsgebührenjournalist steht vor einem Rätsel. Oder tut so, denn wenn es darum geht, einen unangenehmen Vorfall zu vertuschen oder zu verharmlosen, stellt man sich in den Quantitätsmedien gern dumm.

„Ein arabisch aussehender Mann, was immer das heißen mag.“ Beim ZDF rätselt man noch.
Wut, Trauer, Bestürzung, Blabla
Das Muster ist bei Politikern wie bei den Medienschaffenden in solchen Fällen immer dasselbe: Die Bekundung von Wut / Trauer / Entsetzen / Bestürzung / Fassungslosigkeit auch im x-ten Fall, immer wieder von der grausamen Realität überrascht. Dann ist man in Gedanken bei den Opfern / den Angehörigen und wünscht den Überlebenden baldige Genesung. Gefolgt von der Warnung, jetzt nicht vorschnell zu urteilen, sich nicht spalten zu lassen, sich gegen Hass und Hetze zu wenden sowie der Empörung, die Tat könnte im anderen politischen Lager „instrumentalisiert“ werden.
Diese Sorgen teilen von der taz über den Spiegel bis zu den öffentlich-rechtlichen Sendern alle, die seit einem Jahrzehnt das Lied der Mächtigen über die Segnungen der Masseneinwanderung („Vielfalt!“) nachsingen und nur aus dem Sulki kommen, wenn ein Rechtsextremist der Täter ist. Hat man keinen zur Hand, tun es notfalls auch ein paar Besoffskis, die in Kampen zu einem Dance-Hit „Deutschland den Deutschen“ grölen. Dann müssen die Sylter Sängerknaben als vermeintlicher Beweis dafür herhalten, dass der Faschismus „in der Mitte der Gesellschaft“ angekommen sein soll, und wochenlang wird der lächerliche Vorfall ausgeschlachtet, denn je dünner der Schiss, desto breiter kann man ihn treten.
Auffällige Zurückhaltung hingegen wird geübt, wenn ein radikaler Muslim mit einem Rucksack voller Sprengstoff auf einem Musikfestival auftaucht, mit der Axt auf Bahnreisende losgeht oder mit einem Lkw auf dem Weihnachtsmarkt Dutzende Menschen überfährt. Oder im Regionalzug ein fremdes Pärchen ermordet. Oder in einem Supermarkt drei Frauen ersticht. Und und und. Dann ist es „noch zu früh, um über die Hintergründe zu spekulieren“. Enthusiastische Befürworter der zügellosen Zuwanderung, die sonst reflexartig jeden Liberalkonservativen als „geistigen Brandstifter“ geißeln, der „mitgeschossen“ hat, raten zum „Innehalten“ und dazu, erst einmal um die Opfer zu trauern.
„Instrumentalisierung“ – für den Spiegel schlimmer als die Tat
Echte Trauer ist da allerdings nicht, wenn es sich nicht um ausländische Opfer handelt. Die Sorge gilt vielmehr der durchaus realistischen Möglichkeit, dass jetzt noch mehr Menschen ins Grübeln kommen, was die von oben aufgezwungene „Buntheit“ betrifft. Islamistischer Terror spielt den Rechten in die Hände, das ist das eigentliche und wohl auch einzige Problem, das das links-grüne Establishment mit ihm hat. In diesem Sinne finden auch Journaktivisten gleich den Dreh zum Kampf gegen rechts, schließlich ist Angriff die beste Verteidigung. Der Spiegel schreibt:
„Rund 300 Menschen haben bei einer Gedenkfeier in Solingen der Opfer gedacht. Mitgefühl und Bestürzung dominierten. Doch die Angst vor einer politische Instrumentalisierung des Anschlags wächst.“ Jedenfalls in den Redaktionsstuben an der Hamburger Relotiusspitze. Und bei der taz in Berlin. Dort hat man mit, klar, einer Daniela Tobias von der Bürgerinitiative Bündnis „Solingen ist Bunt statt Braun“ gesprochen, die „gehässige Kommentare“ beklagt: „Auf Begriffen wie Vielfalt oder Klingenstadt wurde sofort rumgeritten.“ Na, so was?! Der sogenannte Solinger Widerstand („ein Sammelbecken für Impfgegner und Rechtsextreme“, taz) habe bereits mit Plakaten in der Stadt zu einer Montagsdemo anlässlich des Anschlags aufgerufen. Dabei sind Demonstrationen und Mahnwachen gegen Gewalt doch ausschließlich Linken vorbehalten! „Diese Hetze macht Sorge“, sagt Daniela.

Eine Montags-Demo anlässlich des Terror-Anschlags von Solingen beunruhigt die taz schon jetzt.
„Egal, ob Sie ein leidenschaftlicher Hobbykoch sind oder einfach nur Wert auf erstklassige Qualität legen, unsere Auswahl an Solinger Messern wird Sie begeistern“, heißt es auf der Website solinger-messer.de. „Von präzisen Küchenmessern bis hin zu edlen Sammlerstücken – hier werden Messerträume wahr.“ Nicht ungewöhnlich, dass darin, ebenso wie im Namen des Stadtfestes („Festival der Vielfalt“) eine grausame Ironie entdeckt wird. Nur eben nicht bei der taz.
Nicht das Messer ist das Problem, sondern der Messerstecher
Fast alle Medien, die nicht rechts verortet werden, heben nun auf die „Messerkriminalität“ ab, denn das ist das, was in Berlin von Nancy Faeser als Problem erkannt wird. War nach dem Massaker am Breitscheidplatz von „Lastwagenkriminalität“ die Rede? Ist das Messer das Problem oder derjenige, der es benutzt? Mit einem Auto kann man von A nach B fahren oder in eine Menschenmenge, das ist die Entscheidung des Fahrers. Mit einem Messer kann man einen Apfel schälen oder unbekannten Menschen in den Hals stechen, auch das ist die bewusste Entscheidung des Messerbesitzers. Aber die auch als Alpen-Prwada bekannte Süddeutsche Zeitung schreibt: „Deutschland hat ein Messerproblem.“ Und natürlich kein Problem mit kriminellen Migranten.

Sind Messer das Problem – oder diejenigen, die es in tödlicher Absicht verwenden?
Da müssen jetzt Experten ran! Wie der Kriminologe Dirk Baier, der erst kürzlich mit der Erklärung für explodierende Kriminalität aufgefallen ist, es gebe wohl vor allem soziale Ursachen („Das Leben ist teurer geworden“). Bei ihm ist sichergestellt, dass der Elefant im Raum ignoriert wird. Der Kriminologe und die Moderatorin schaffen es geschlagene viereinhalb Minuten, über den Terroranschlag von Solingen zu reden, ohne auch nur ein einziges Mal radikale Muslime, die illegale Einwanderung oder das Phänomen des islamistischen Terrorismus zu erwähnen. Das Offensichtliche wird weiträumig umfahren, stattdessen: Herumreden um den heißen Brei, schwadronieren über „Milieus“ und „junge Männer“, die problematisch seien. Welche jungen Männer genau das sind, sagt Dirk Baier nicht – too much information! Ein gewisses problematisches Verständnis von Männlichkeit soll es da geben, nichts Genaues weiß man nicht. Und dafür hat der Mann jahrelang studiert? Immerhin für einen Auftritt in der Tagesschau hat es gereicht.
Was die kann, kann der WDR auch. Er hat einen Erklärbär gesucht und gefunden, der auf den Namen Michael Götschenberg hört und als „Terrorismusexperte“ firmiert, um den Terror von Solingen kleinzureden beziehungsweise „einzuordnen“, wie man das bei den Öffentlich-Rechtlichen nennt. Am Sonntagmittag mag er sich immer noch nicht festlegen, dass es sich um IS-Terror handeln könnte. Es käme immer schnell zu „Vorverurteilungen“, und „für viele Menschen steht dann schon fest, worum es da geht, und das ist eben ganz klar nicht der Fall.“ Die Leute sähen Bilder im Internet und interpretierten die falsch (bloß nicht den eigenen Augen trauen, lieber auf den WDR-Experten warten!).
Bekennerschreiben? Heißt ja erst mal nix.
Dass der Täter gezielt in Hälse gestochen hat, beweise nur, dass er „wusste, was er tat“. Auch könne die Motivation des Täters „sehr unterschiedlich sein, wir haben es häufig mit psychisch gestörten Personen zu tun, wo auch keine islamistische Motivation zu erkennen ist, also keine religiöse, keine politische Motivation“ – gehen Sie weiter, es gibt nichts zu sehen, es ist nur ein weiterer Irrer, den wir ohne Not ins Land gelassen haben und vollversorgen! Auch das Bekennerschreiben des Islamischen Staates überzeugt Götschenberg noch nicht: „Solche Bekenntnisse hat es in der Vergangenheit immer wieder gegeben – mal zu Recht oder zu Unrecht“. Schau'n mer mal.
Schmankerl am Rande: Wie der in Schweden lebende X-User Olof Brunninge schrieb, haben es die dortigen Medien aufgegeben, sich auf die ARD-tagesschau, ZDF-heute oder linke Zeitungen zu beziehen, wenn sie über Ereignisse in Deutschland berichten. Echte Erkenntnisgewinne lassen sich von voreingenommenen Journalisten und deren willfährigen „Experten“ ja auch schon lange nicht mehr erwarten.
Immerhin ist Gabor Halasz, ARD-Korrespondent im Hauptstadtstudio einer ganz heißen Sache auf der Spur: „Islamismus tötet“, schreibt er auf der Plattform X. „Die Frage ist, wie kommt diese gefährliche Ideologie in die Köpfe? Was passiert in Moscheen und Familien?" Tja, was wohl? Man könnte sich in der Tat mal, spätestens seit dem 11. September vor fast zweieinhalb Jahrzehnten, mit dem politischen Programm des Islamismus beschäftigen, wenn sich im täglichen Kampf gegen gefährliche Lieder wie „Laila“ oder „L'amour toujours“ mal eine kleine Pause einlegen lässt.

ARD-Mann Gabor Halasz möchte keine „einfachen Lösungen“
„Abschieben und Messer verbieten, ist schnell gefordert. Nur der Hass verschwindet dadurch nicht.“, schreibt Halasz, dem neulich der plötzliche und unerwartete Tod des Hamas-Chefs Ismail Haniye „ein ungutes Gefühl“ bescherte, weil Israel den Terrorfürsten umgenietet hatte, dabei wäre es doch viel besser gewesen, ihn vor Gericht zu stellen – wo auch immer. In einem weiteren Post meint der ARD-Mann: „Islamisten wollen unsere Angst, wollen, dass wir hassen. Wollen spalten. Ich finde, diesen Gefallen sollten wir ihnen nicht tun.“ Islamisten wollen, dass wir hassen? Und wir dachten, sie wollen – nach ihren eigenen Worten – die globale Herrschaft des Islam etablieren (Stichwort: weltweites Kalifat!) und den Dschihad gegen die „Ungläubigen“, wollen Juden und Christen und Hindus ermorden, und sie tun es auch, tagtäglich. Halasz aber rätselt noch: „Die Frage ist, woher kommt die Gewalt. Und niemand sollte einfache Lösungen versprechen.“
Dabei liegen die nötigen Sofortmaßnehmen durchaus auf der Hand: Pullfaktoren wie Vollversorgung für jeden Hereingeschneiten abschaffen, die unkontrollierte Massenmigration beenden, illegal sich hier aufhaltende und kriminelle Migranten abschieben, dann wissen auch potenzielle Gefährder, woran sie sind. Zu einfach für Gabor Halasz, der noch an einer komplizierten Lösung arbeitet. Der Mann aus dem ARD-Hauptstadtstudio denkt allerdings noch über die Ursachen nach, also halten wir besser nicht den Atem an.
Derweil bereiten seine Kollegen sicher wieder Statistiken vor, die beweisen, dass der islamistische Terrorismus weniger Todesopfer fordert als der Straßenverkehr und dass mehr Leute von der Leiter fallen und sich das Genick brechen, als auf Vielfalts-Festivals abgestochen werden. Alles halb so wild! Und außerdem ist das jetzt so, jetzt sind sie nun mal da. Hat schließlich die Lichtgestalt Angela Merkel dekretiert, und die Medien, die sich der Politik auf Gedeih und Verderb ausgeliefert haben, jeden Syrer, der das Abitur schafft oder ein Brot backen kann, als Beweis für gelungene Integration feiern, während sie mehr als 300.000 Straftaten jährlich, die laut der Polizeilichen Kriminalitätsstatistik des BKA von mindestens einem Asylbewerber oder „Geduldeten“ verübt werden, ignorieren oder beschönigen.

Holger Münch, Präsident des BKA, und Nancy Faeser mussten beunruhigende Zahlen zur Zuwanderer-Kriminalität verkünden.
Es bleibt nur noch der Griff in die politische Phrasenkiste
Sie haben die „Willkommenskultur“ gepriesen und jeden, der vor deren fatalen Folgen warnte, als Rassisten und Nazi abgestempelt. Jetzt, von der brutalen Wirklichkeit eingeholt, bleibt den One-Trick-Ponys der Lückenpresse nur noch, immer und immer wieder tief in die Phrasenkiste zu greifen, weil die Argumente in der Sache fehlen. Sie benutzen das gleiche Vokabular wie die Politiker, die sich hilflos aus der Affäre zu ziehen versuchen, sie lassen weg, sie beschönigen, sie suchen sich „Fachleute“, die ihnen nach dem Munde reden, um die Menschen weiter hinter die Fichte zu führen.
Den Mut, sich zu ihrer Mitschuld an den Verhältnissen zu bekennen, bringen sie nicht auf, stattdessen machen sie immer weiter, wie Scholz und Faeser, so lange es geht. Vielleicht wird sich ja vor den Landtagswahlen in Ostdeutschland noch eine rechte Mücke finden, die sich zum Elefanten machen lässt. Könnte bitte mal jemand „Heil Hitler“ rufen?
Laut einer Statistik ist jeder dritte Haltungsjournalist so unseriös wie die anderen beiden. Und wer seine Sicht auf die Welt von der tagesschau oder dem heute-journal bestimmen lässt, den „Einordnungen“ vertraut, statt auf seine eigenen Augen und Ohren und auf seine Wahrnehmung, hat die Kontrolle über sein Leben verloren. Wie Henryk M. Broder einmal sagte: „Drei Viertel dessen, was Tagesschau und ZDF heute senden, ist Regierungspropaganda – der Rest Schrott."
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